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| 22:00 Uhr

48-Stunden-Aktion
Knappenroder Jugendliche krempeln die Ärmel hoch

Eine 48 Stunden-Aktion gab es diesmal auch in Knappenrode: Ortsvorsteher Otto Heinz Lehmann (mit Urkunde) bedankte sich beim Verein SV Glückauf Knappenrode und bei den Jugendlichen.
Eine 48 Stunden-Aktion gab es diesmal auch in Knappenrode: Ortsvorsteher Otto Heinz Lehmann (mit Urkunde) bedankte sich beim Verein SV Glückauf Knappenrode und bei den Jugendlichen. FOTO: Reinhard Hoffmann
Knappenrode. Der neue Jugendklub im Ortsteil nimmt die zugewucherte BMX-Strecke in Angriff. Von Reinhard Hoffmann

Erstmals hat sich am Wochenende der neue Jugendklub in Knappenrode an der sachsenweiten 48-Stunden-Aktion beteiligt. Überall im Landkreis Bautzen haben sich junge Menschen an diesem Wochenende zwei Tage lang für die Realisierung eines besonderen Projektes oder für die Verschönerung eines Objektes in eigener Regie engagiert. Allein an 93 Objekten im Landkreis Bautzen krempelten junge Menschen die Ärmel hoch. Im Raum Hoyerswerda wurden zehn Objekte in Hoyerswerda, Straßgräbchen- Bernsdorf, Lohsa und in  Sabrodt in Angriff genommen.

Und nun auch in Knappenrode: Die Jungen und Mädchen machten auf dem Sportplatz, der Knappenkampfbahn, die zugewucherte BMX-Strecke wieder nutzbar. Damit folgten sie den Vorschlägen des Sportvereins Glückauf Knappenrode. Dessen erst vor einem Jahr gewählter Vorsitzender Sven Dankhoff will das Sportplatzgelände wieder mit Leben erfüllen und hat im Jugendklub einen Partner gesucht, der Schwung in den manchmal vergessenen Ortsteil von Hoyerswerda bringen  kann. Die BMX-Bahn war für viele heutige Väter ihr Abenteuerspielplatz in vergangenen, aber nicht vergessenen Tagen.

Ein Signal an alle Knappenroder  war das erstmals auf diesem Platz stattfindende Kinderfest. Der Sportverein möchte das Fest zur Tradition werden lassen und insgesamt den Ort  wieder mit mehr Leben erfüllen. Die Hüpfburg des Kreissportbundes Bautzen, sportliche Einlagen und das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr von Maukendorf und Groß Särchen wurden jedenfalls gut angenommen. Der Jugendklub übernahm die gastronomische Versorgung - und das klappte prima. Und weil der Spaß nicht fehlen darf,  fuhr Andy Kühnelt mit einigen Jungs aus der Kita gleich mal eine Runde in seinem  Trabi.

Ortsvorsteher Otto Heinz Lehmann bedankte sich hoch erfreut bei „seinen“ Jugendlichen, die seit einem Jahr mit ihrem Vereinsleben und zahlreichen Arbeitseinsätzen im Ort und in der Energiefabrik auf sich aufmerksam gemacht machen. Am Ende aller Anstrengungen war Dorian Bachmann, Andy Kühnelt und ihren Mitstreitern die Freude über das Geschaffene trotz hochsommerlicher Temperaturen um 30 Grad anzusehen.