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| 17:49 Uhr

Umgestaltung
Knappenrode feiert Treffpunkt für alle Generationen

Dietmar Wolf, Otto-Heinz Lehmann und die historische Leitfigur des Ortes Wachtmeister „Pickelhering“ eröffnen den Pionierpark.
Dietmar Wolf, Otto-Heinz Lehmann und die historische Leitfigur des Ortes Wachtmeister „Pickelhering“ eröffnen den Pionierpark. FOTO: Anja Guhlan
Knappenrode. Nach der Umgestaltung findet die Wiedereröffnung des Pionierparks großen Anklang bei Jung und Alt. Von Anja Guhlan

Derzeit blüht es im Knappenroder Pionierpark wunderbar. Und auch der Rasen hat ein saftiges Grün. Neue Bänke wurden installiert und auch eine Tischtennisplatte für alle Generationen ist inmitten der Anlage zu finden. Und der riesige Gedenkstein – ein Findling – hat auf der Fläche einen würdigen Platz gefunden. Das in Beton gegossene Wappen des Ortes Knappenrode wurde aufgefrischt und liegt mehr oder weniger am Eingang des Parks, der auch barrierefrei ist.

Das neue Gesicht des Knappenroder Pionierparks sieht harmonisch aus und steht dem neuen Zentrum des Ortes gut, darüber sind sich an diesem Tag alle Bürger und Gäste einig.

Zur offiziellen Eröffnung spielt zunächst der Musikverein „Trachtenkapelle Spremberg“ einige Märsche, bevor Dietmar Wolf, Fachbereichsleiter Bau der Stadt Hoyerswerda, noch einige Worte zur Umgestaltung verliert. „Der Pionierpark, der 1951 seinen Namen erhielt, befand sich jahrelang in keinem guten Zustand. Das sollte sich ändern. Die Umgestaltung des Areals, die  vor allem das Bürgerzentrum im Ort  aufwerten soll, ist geglückt und darüber bin ich heute richtig froh“, sagt Wolf. Auch Ortsvorsteher Otto-Heinz Lehmann, der sich anlässlich des Bergmannstages in eine traditionelle Bergmannstracht gekleidet hat, ist dankbar. „Ich wünsche uns – den Einwohnern – aber auch unseren Gästen viele schöne Stunden und reichlich Erholung in diesem Park“, so Lehmann. Neben ihm: die historische Leitfigur des Ortes, Wachtmeister „Pickelhering“.

Der Knappenroder Pionierpark  wurde im vorigen Jahr im Auftrag der Stadt Hoyerswerda in den Monaten September bis Dezember umgestaltet. Die Neugestaltung kostete insgesamt 75 000 Euro. Davon konnten 70 Prozent über die Leader-Förderung finanziert werden. Der Park soll fortan als öffentlicher Erholungs- und barrierefreier Kommunikationsraum sowie als Treffpunkt für Jung und Alt dienen. Die Pflege des Parks wird künftig der städtische Bauhof übernehmen, sagt Wolf. Doch Arbeitseinsätze im Park, so, wie sie bisher auch vom Ort initiiert worden sind, werden weiterhin begrüßt.