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Knapp 40 000 Euro Gesamtkosten müssen die Mitglieder stemmen

Falk Brandt, Geschäftsführer die Städtischen Wirtschaftsbetriebe Hoyerswerda (SWH), und Oberbürgermeister Stefan Skora haben dem Chor einen symbolischen Scheck über 4200 Euro überreicht. Das Geld wird 1:1 in die Saalmiete der Lausitzhalle fließen, erklärt die Vereinsvorsitzende Katrin Kiefel.
Falk Brandt, Geschäftsführer die Städtischen Wirtschaftsbetriebe Hoyerswerda (SWH), und Oberbürgermeister Stefan Skora haben dem Chor einen symbolischen Scheck über 4200 Euro überreicht. Das Geld wird 1:1 in die Saalmiete der Lausitzhalle fließen, erklärt die Vereinsvorsitzende Katrin Kiefel. FOTO: Mandy Fürst/mft1
Hoyerswerda. Ein Vierteljahr vor der Premiere wird die Unterstützung für die Aufführung von Karl Jenkins' Friedensmesse "The Armed Man" in Hoyerswerda immer breiter. Der Große Chor Hoyerswerda hat sich 2014 des epochalen und viel beachteten Werkes angenommen, das sein Schöpfer den Opfern des Kosovokrieges gewidmet hat und dessen Kern die Versöhnung zwischen den Religionen ist. mft1

Nach fast drei Jahren ehrenamtlicher Probenarbeit werden die etwa 70 Sängerinnen und Sänger die Messe gemeinsam mit der Neuen Elbland Philharmonie, namhaften Gesangssolisten und dem Muezzin Dr. Ronald Wellenreuther am 27. Mai 2017 um 19.30 Uhr in der Lausitzhalle Hoyerswerda zur Aufführung bringen.

Zahlreiche Unterstützer, darunter auch viele Privatpersonen, haben bereits ihren Beitrag zu dem Projekt geleistet, für das der Verein selbst die aufwendige Rolle des Veranstalters auf sich genommen hat. Knapp 40 000 Euro Gesamtkosten für Proben, Gagen, Mieten und viele weitere Aufwände müssen die Mitglieder stemmen und aus verschiedenen Töpfen refinanzieren. 6780 Euro Unterstützung hat der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien dem Projekt zugesagt. 15 Prozent dieser Summe muss und wird die Sitzgemeinde des Antragstellers, in diesem Fall also die Stadt Hoyerswerda, übernehmen.

Am vergangenen Freitag, quasi als Motivator zum Start in das dreitägige Probenwochenende, haben Falk Brandt, Geschäftsführer die Städtischen Wirtschaftsbetriebe Hoyerswerda (SWH), und Oberbürgermeister Stefan Skora dem Chor einen symbolischen Scheck über 4200 Euro überreicht. Das Geld wird 1:1 in die Saalmiete der Lausitzhalle fließen, erklärt die Vereinsvorsitzende Katrin Kiefel. Sie dankte dem SWH-Chef aber nicht nur für den finanziellen Beitrag, sondern auch für seine Bereitschaft, die Schirmherrschaft für das Projekt zu übernehmen. "Die hohe Bedeutung der Idee und das persönliche Engagement der Mitstreiter hat die Entscheidung für den Großen Chor befördert", sagt Falk Brandt.

Nur drei der monatlichen Samstagsproben bleibt den Chormitgliedern noch für die Vorbereitung. In der Februarprobe wird sich Muezzin Ronald Wellenreuther vorstellen, verrät Katrin Kiefel. An Himmelfahrt ist der Generalmusikdiretor der Neuen Elbland Philharmonie Christian Voß in Hoyerswerda Probengast. Die erste und letzte Gesamtprobe findet am Tag der Aufführung statt.