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| 02:35 Uhr

Klinker machen das Gehöft schützenswert

Kühnicht. Das Haus in der Kühnichter Straße 17 ist 75 Jahre alt.

In der Denkmal-Liste steht: "Wohnhaus und Hofmauer eines Bauernhofes (Klinker), Schmuckelemente in Art-déco-Formen”. Der Anfang der Dreißigerjahre des vergangenen Jahrhunderts im Auftrag von Johann Kobalz durch die Firma Alfred Grundmann errichtete Komplex ist mehrfach erweitert worden. Dem Wohnhaus mit Waschküche folgten Schuppen, eine Scheune und Stallungen.

"Viele solcher unverputzten Klinkerbauten wird es wohl nicht mehr lange geben”, schätzt der bei der Stadtverwaltung Hoyerswerda für Denkmalpflege zuständige Sachbearbeiter Ralf Große ein. Gebäude wie das in Kühnicht sind nun einmal nicht so zu dämmen, dass ihr Aussehen erhalten bleibt. Schon jetzt sind Klinkerfassaden selten. Ralf Große fallen noch einige Häuser in Schwarzkollm, in Groß Neida sowie an der Dresdener Straße ein. Trotzdem ist das Gehöft nicht das einzige bewohnte Denkmal in Kühnicht. Ein Bauernhof gegenüber ist nämlich ebenso geschützt wie das alte Kühnichter Forsthaus.no