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| 17:59 Uhr

Hitzeperiode in der Region
Klinikum bleibt bislang von Hitze-Notfällen verschont

Das Lausitzer Seenland-Klinikum in Hoyerswerda.
Das Lausitzer Seenland-Klinikum in Hoyerswerda. FOTO: Catrin Wuerz
Hoyerswerda. Kein Anstieg der Patientenzahlen zu verzeichnen. Von Catrin Würz

Seit Tagen lässt die Hitze von mehr als 30 Grad Celsius die Menschen in der Region schwitzen. Die Sonne brennt erbarmungslos auf Menschen, Tiere und Pflanzen herab. Dennoch scheinen sich die Hoyerswerdaer mit Blick auf gesundheitliche Folgen mit der extremen Witterung arrangiert zu haben. Denn im Lausitzer Seenland Klinikum Hoyerswerda ist bislang noch kein Anstieg der Notfälle zu verzeichnen, wie das zum Beispiel dieser Tage in Finsterwalde und Herzberg der Fall war. „Wir haben derzeit keine signifikanten medizinischen Auffälligkeiten in unserem Haus, die hitzebedingt sind“, gibt Klinikum-Geschäftsführer Jörg Scharfenberg Auskunft. Das könnte seiner Ansicht nach auch daran liegen, dass die Menschen in den vergangenen Jahren, in denen solche Wetterextreme immer häufiger geworden sind, die richtigen Verhaltensweisen längst verinnerlicht haben: viel Flüssigkeit zu sich nehmen und keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten in der größten Tageshitze unternehmen.

Im Klinikum selbst ist die lang andauernde Hitzeperiode ein Umstand, auf den es vorbereitet ist. Alle technikintensiven und sensiblen Bereiche des Klinikums wie die Operationssäle, das zentrale Labor, die Notfallambulanz, die Intensivmedizin, Radiologie und sogar die Cafeteria des Klinikums sind klimatisiert. „Das ist schon aus hygienischen Gründen notwendig“, so Scharfenberg.

Die Patientenzimmer auf den Stationen sind zwar nicht klimatisiert, sind aber mit Jalousien und geeigneten Fenstervorhängen vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt.

Sollte die Witterung tatsächlich einmal bei den Menschen in der Region zu starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, dann muss das Hoyerswerdaer Klinikum einen seiner Notfallpläne aktivieren. „Solche Pläne sind für mögliche Extremlagen vorbereitet, wie es zum Beispiel ein Massenunfall wäre“, erläutert der Klinikums-Geschäftsführer. Davon ist Hoyerswerda im Moment freilich noch weit entfernt. „Zum Glück. Und wir hoffen, dass die Menschen auch weiterhin gesund bleiben.“