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Klara freut sich aufs Herumtoben mit Toni

Katja Tschöpel mit Tochter Klara und Baby Toni Tschöpel.
Katja Tschöpel mit Tochter Klara und Baby Toni Tschöpel. FOTO: M. Arlt/mat1
Schleife. In der Schleifer Familie von Katja Tschöpel und Jan Richter ist nun der kleine Stammhalter Toni angekommen. Er wurde zwei Tage nach dem errechneten Geburtstermin am 6. Martina Arlt / mat1

Mai 13.34 Uhr im Kreiskrankenhaus Weißwasser geboren. Das Licht der Welt erblickte der neue Erdenbürger mit einem Gewicht von 2580 Gramm und einer Größe von 48 Zentimetern.

"Jan war bei der Geburt dabei", erzählt Katja Tschöpel. "Es ist eine seelische Unterstützung, wenn der Partner mit dabei ist." Was die Wahl des Namens betrifft, sagt die Schleiferin: "Der Vorname Toni ist kurz und knapp und kommt nicht so häufig vor."

Tonis Schwester heißt Klara. An der Siebenjährigen ist ihrer Mutter zufolge "ein Junge verloren gegangen. Sie spielt schon immer lieber mit Jungs, baut Buden, Hütten und klettert auf Bäumen herum. Das wird sie dann auch mit großer Freude mit Toni tun. Ihr Wunsch ist es auch, sich bei Judo oder Karate sportlich zu betätigen. Kleider anziehen ist nicht so ihr Ding", fügt Katja Tschöpel lächelnd hinzu. Klara nimmt in der Schule in Schleife auch am Sorbischunterricht teil.

Erst vor wenigen Tagen wurden die Umzugskisten gepackt, denn die Familie bezog zum 1. Mai ihr neues Domizil, ein Haus in Schleife.

Katja Tschöpel (37, Krankenschwester) und Jan Richter (42, bei der Allianz tätig) stammen beide aus Schleife, kannten sich schon lange und sind seit eineinhalb Jahren ein Paar. Für die Großeltern Veronika und Werner Tschöpel ist der kleine Toni das fünfte Enkelkind, doch der erste Enkelsohn. Auch Heidemarie und Hartmut Richter freuen sich riesig über den Nachwuchs in der Familie.

In der Freizeit spielt Jan Richter gern Handball in seinem Heimatort Schleife. Gern genießt die Familie die dörfliche Idylle auf ihrem Grundstück. Und zum Karfreitag ist es bei Richters Tradition, dass sich die Familie in großer Runde zum Ostereierverzieren trifft, um akribisch genau die sorbischen Motive auszuprobieren.