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| 18:03 Uhr

„Blitz für Kids“
Kinder stoppen Kraftfahrzeuge

Polizeihauptmeister Jens Pippert, Bürgerpolizist der Stadt Radeberg, erklärt einer Schülerin die Lasermesspistole.
Polizeihauptmeister Jens Pippert, Bürgerpolizist der Stadt Radeberg, erklärt einer Schülerin die Lasermesspistole. FOTO: Polizei Sachsen
Bautzen/Görlitz. Auch in den Landkreisen Bautzen und Görlitz werden in dieser Woche Autofahrer von Kindern und der Polizei gestoppt. In der mittlerweile 24. Verkehrssicherheitsaktion „Blitz für Kids“ sollen Kraftfahrer für Gefahren für Kinder sensibilisiert werden. Von gro

Am Montagmorgen haben Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider sowie Vertreter des ADAC und der Leiter der Polizeidirektion Görlitz, Polizeipräsident Torsten Schultze, in Radeberg den Startschuss der sachsenweiten 24. Verkehrssicherheitsaktion „Blitz für Kids“ gegeben. Ziel ist es, Kraftfahrer für die besondere Situation und Gefahren für Kinder im Straßenverkehr zu sensibilisieren, informiert die Polizeidirektion Görlitz.

Viertklässler der Grundschule an der Heidestraße haben gemeinsam mit dem Maskottchen der sächsischen Polizei, dem Poldi, sowie dem Bürgerpolizisten der Stadt und Beamten des Polizeireviers Kamenz vor der Schule die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge gemessen. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Bei Überschreitungen hielten die Schüler und Polizisten betroffene Autofahrer an und baten um mehr Rücksichtnahme. Als Erinnerungsstütze überreichten die Kinder den Erwachsenen eine gelbe Karte. Vorbildliche Autofahrer wurden von den Kleinen ebenfalls gestoppt, sie erhielten als Dankeschön eine grüne Karte mit einem Smiley sowie ein selbstgemaltes Bild.

Die Polizisten stoppten insgesamt 30 Fahrzeuge. Wie die Polizei weiter informiert, waren in zwölf Fällen die Fahrer zu schnell. Die höchste Überschreitung betrug 17 km/h.

Innenstaatssekretär Prof. Dr. Günther Schneider sagte während der Auftaktveranstaltung: „Blitz für Kids ist ein wichtiger Baustein der Verkehrsprävention. Mit der Aktion sensibilisieren Grundschüler die Autofahrer auf besondere Weise für die Gefahren zu hoher Geschwindigkeit und sorgen so auch für mehr Sicherheit auf Sachsens Straßen.“

In dieser Woche wird die Polizei sachsenweit, auch in den Landkreisen Bautzen und Görlitz, gemeinsam mit Schulkindern das Gespräch mit Vorbeifahrenden suchen. Dabei wird es laut Polizei - mit Ausnahme von besonders schweren Verstößen - bei einer mündlichen Verwarnung bleiben. In der kommenden Woche wird die Polizei an denselben Kontrollstellen präsent sein. Dann aber kommt der Verwarngeldblock vermehrt zum Einsatz.