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Kickender Eifer ungebrochen

Insgesamt 62 Jungen durchliefen den DFB-Talentestützpunkt in Hoyerswerda in den vergangenen 365 Tagen, um zu ihrem normalen Training im Verein besonders die Ausbildung im technischen Bereich zu vervollständigen. „Wir hatten dabei Höhen und Tiefen.

Nach überstandenen Anlaufschwierigkeiten, die es in allen Stützpunkten in Sachsen gab, hat uns besonders die ältere Gruppe der ab 13-jährigen Kicker Sorgen bereitet. Es ist schwierig, die Jungs zu unserer vom DFB geförderten Maßnahme zu gewinnen, da sich in diesem Alter oft schon die Spreu vom Weizen trennt“ , erzählt Stützpunkttrainer Andreas Hering.
Ohne Pause rollt auch in den Ferien der Ball weiter. In der Gruppe der Neun- bis Zwölfjährigen beschäftigen sich knapp 20 Jungs mit der Verbesserung ihrer Fähigkeiten am runden Leder. „Daran sieht man, dass es einige begriffen haben und auch in den Ferien zu uns trainieren kommen“ , so Stützpunkttrainer Mathias Hildebrandt.
Die Stützpunkt-Übungsleiter haben sich natürlich was Besonderes einfallen lassen, um die Ausbildung weiter zu forcieren. Sie beziehen die F- Jugendspieler, das sind die jüngsten Fußballer, in ihr Training bereits mit ein. Andreas Hering erklärt: „Je eher die Jungs damit anfangen, um so einfacher wird es später für die Spieler, den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse problemlos zu vollziehen.“
Neben Daniel Roderburg, Ron Schuster und Johannes Schulz gehört auch Franz Häfner von der Spielvereinigung 1919 Hoyerswerda zu den Ersten, die am Talentestützpunkt eine zusätzliche Trainingseinheit absolvierten und noch immer mit von der Partie sind. „Es macht einen riesen Spaß hier mitzumachen. Gute Trainingsbedingungen sind eine echt gute Grundlage, um noch besser zu werden. Ich merke es, denn ich habe einen Sprung nach vorn gemacht. So konnte ich mich besonders im Kopfballspiel, der Spielübersicht und im technischen Bereich verbessern. Ich will es mal später im Fußball schaffen“ , erzählt der junge Blondschopf, der im nächsten Augenblick schon wieder recht konzentriert bei der Sache ist.
Ein Wettbewerb ist das Torwandschießen, bei dem jeder insgesamt sechs Versuche hat. Erbarmungslos werden dort technische Fehler aufgedeckt. Für einige natürlich auch zusätzlicher Ansporn, in der Ballbehandlung noch besser zu werden. Dies können auch alle anderen Jungs, die sich für Fußball interessieren. „Natürlich sind Interessenten Montagnachmittag immer gern gesehen. Die Neun- bis Zwölfjährigen trainieren immer in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr. Anschließend haben die Größeren das Wort bis 19.30 Uhr“ , so Stützpunkttrainer Andreas Hering. (gs)