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Keulaer Jungstörche in Freiheit

Ab ins Freie: Jetzt sind die Keulaer Störche im Biosphärenreservat zu Hause.
Ab ins Freie: Jetzt sind die Keulaer Störche im Biosphärenreservat zu Hause. FOTO: Herbert Schnabel
Keula/WARTHA. Störche gelten allgemein als Glücksbringer. Eine ganze Menge davon hatten auch die Storchenjungen Albrecht und Agate aus dem Wittichenauer Ortsteil Keula. rhf1

Sie wurden Ende Mai von rivalisierenden Horstbesetzern aus ihrem Nest geworfen.

Dank der schnellen Hilfe von Herbert Schnabel von der Wittichenauer NABU-Ortsgruppe fanden die beiden Jungstörche Aufnahme in der Wildtierauffangstation im Tierpark Görlitz. Tierpflegerin Manuela Kleemann zog sie liebevoll und fürsorglich per Hand auf. Sie gab ihnen die Namen Albrecht und Agate.

Kürzlich wurden die beiden Keulaer mit vier anderen Oberlausitzer Pflegestörchen auf der Naturschutzstation des Biosphärenreservates in Wartha in die Freiheit entlassen. Beide verließen nach kurzem Zögern ihre Transportkartons und stiegen mit kräftigen Flügelschlägen in die Luft.

Herbert Schnabel, der als Ranger in Wartha arbeitet, war beim Start in das zweite Leben der beiden Findel-Störche dabei und freut sich über die gelungene Auswilderung seiner Zöglinge.