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Kein Umzug ins Spreehotel

Bautzen. Die unbegleiteten minderjährigen Asylbewerber aus der Einrichtung an der Dresdener Straße in Bautzen werden nicht ins Spreehotel umziehen. Das teilt Kreissprecher Gernot Schweitzer mit. red/br

Die Entscheidung wurde bei einem Treffen von Landrat Michael Harig und Udo Witschas, 1. Beigeordneter des Landkreises, mit Spreehotel-Betreiber Peter Rausch und Bautzens Oberbürgermeister Alexander Ahrens einvernehmlich getroffen.

Die Aussichten für einen notwendigen zeitnahen Umzug werden nach einem Vor-Ort-Termin mit dem Landesjugendamt Ende Mai als nicht erfolgsversprechend bewertet, heißt es weiter.

In dem Gespräch wurden weitere konzeptionelle Überlegungen für einen Fortbestand des Spreehotels diskutiert.

Um für die Stadt Bautzen einen Anstieg von Obdachlosigkeit durch wohnungslose anerkannte Asylbewerber zu vermeiden und deren Integration zu erleichtern, solle zeitnah ein Gespräch mit Integrationsministerin Petra Köpping zur Vorstellung eines Integrationsprojektes für die Stadt Bautzen erfolgen, teilt Pressesprecher Gernot Schweitzer weiter mit.