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| 01:06 Uhr

Kegeln Nachwuchsarbeit trägt erste Früchte

Die Präsentation des Jugendbereichs stand bei den diesjährigen Lautaer Vereinsmeisterschaften im Fokus des Interesses: Traditionell zum Jahreswechsel führten beide Lautaer Gemeinschaften ihre Wettbewerbe zum Vereinsmeister in den verschiedensten Altersklassen durch. Hier konnten wichtige, richtungsweisende Erkenntnisse gezogen werden; So trägt die auf Dauer angelegte Arbeit im Nachwuchsbereich ihre Früchte und qualitätsmäßig können die Vereine mit den gezeigten Ergebnissen zufrieden sein. Von Jochen Kassmann

Trotzdem wird in Lauta versucht, besonders in der Breite den Kegelsport attraktiver zu gestalten, um das Interesse der Kinder und Jugendlichen für eine regelmäßige und kontinuierliche sportliche Betätigung zu wecken. Das ist auch notwendig, denn im weiblichen B-Jugendbereich gab es im Starterfeld beidseitig eine Fehlanzeige. Gemeinsam mit der Mittelschule Lauta wollen die Vereine nun diesbezüglich besondere Initiativen entwickeln.
Bei Turbine Lauta wurden die Vorkämpfe über alle sechs Bahnen durchgeführt, die Durchschnittswerte mit in das Finale übernommen und anschließend das erreichte Resultat addiert. Die weibliche Jugend A stand beim Nachwuchs besonders im Blickpunkt. Denn hier verzeichneten schon einige Aktive recht erfolgreiche Einsätze im Damenbereich. Aline Häfner dominierte mit einem guten Vorkampfergebnis die Konkurrenz und verteidigte mit 788 Kegel den Titel. Wie im Vorjahr gelang Franziska Borjak Platz 2 mit 774 Kegel und die Finalbeste mit 398 Kegel, Elisa Kretschmar, rangierte sich mit 757 Kegel auf Platz drei ein. Titelträger bei der männlichen A-Jugend wurde Sanny Schmidt mit einem Gesamtergebnis von 781 Kegel und dem besten Einzelresultat von 399 Kegel im Endkampf des Nachwuchses. Christian Jurischka blieb der zweite Platz mit 758 Kegel. Die männliche B-Jugend konnte noch nicht diese Ergebnisse aufweisen. Kevin Nagy gewann hier mit 677 Kegel vor Kevin Greschke mit 663 und Ramon Kubisch mit 588 Kegel. Norman Schmidt erhielt den Walter Götze-Gedächtnispokal für den besten noch nicht im Punktspielbetrieb stehenden Nachwuchskegler.
Die Wettbewerbe bei den Damen und Herren versprachen von den Vorkämpfen her viel Spannung und hielten dies dann auch im Finale. Angela Kaina führte als Kreisligaspielerin erstaunlicherweise bei den Damen die Konkurrenz an und konnte sich auch im Endkampf mit einem Gesamtresultat von 814 Kegel vor den "Landesligisten" behaupten. Cornelia Matull bestätigte ihre stabile Form mit Platz zwei und 804 Kegel und Claudia Born schaffte mit 797 Kegel Platz drei.
Andreas Brähmig trumpfte bei den Herren im Finale mit der Tagesbestleistung von 427 Kegel auf und konnte mit insgesamt 841 Kegel den nach dem Vorkampf führenden Andreas Nachreiner auf den dritten Platz mit 819 Kegel verdrängen. Dazwischen schob sich noch Uwe Friedrich mit 827 Kegel.
Eine Überraschung gab es bei den Junioren mit dem Erfolg von Christoph Nagy mit 788 Kegel vor dem in der 1. Kreisliga schon erfolgreich agierenden Roberto Suhr mit 745 Kegel. Bei den Seniorinnen A behauptete sich Monika Bogner mit 786 Kegel und Edgar Walter in der Altersklasse Senioren A gewann mit 804 Kegel das Duell gegen Uwe Pludra, der auf 789 Kegel kam. Claus Brosche setzte sich in der Altersklasse Senioren B mit 817 Kegel erwartungsgemäß vor Werner Vietz mit 800 und Karl-Heinz Starosta mit 788 Kegel durch.
Beim KSV 69 Lauta wurden die Vereinsmeister mit einem echten Finale ausgetragen. Die Vorkämpfe dienten zum Erreichen des Vereinshöhepunktes. Ein Glanzresultat erreichte bei der männlichen A-Jugend Dustin Kroker mit der Tagesbestleistung von 442 Kegel und verwies Robert Kintscher mit 393 und Lars Gerhardt mit 362 Kegel auf die Plätze. Yvonne Frank gewann bei der weiblichen A-Jugend klar mit 377 Kegel vor Nadine Rönsch mit 355 und Mandy Grandke mit 340 Kegel und Martin Suhr gelang dies im B-Jugendbereich mit 341 Kegel vor Kevin Schmidt und Emanuel Claus.
Für die meiste Spannung bei den Finalkämpfen sorgten die Senioren B und die Herren. Horst Scheibe konnte sich knapp aber verdient mit 401 Kegel vor Wolfgang Clemens mit 396 und Heinrich Bettels mit 391 Kegel durchsetzen. Der junge Informatikstudent Robert Müller ließ sich bei den Herren nicht auf eine Millimeterentscheidung ein und spielte mit Ruhe und Sachlichkeit 436 Kegel, die den Titel bedeuteten. Eine Überraschung gab es dann auf Platz zwei durch Torsten Schmidt mit 422 Kegel, der den leicht favorisierten Kai Jakobitz mit 419 Kegel auf den dritten Rang verweisen konnte.
Edeltraud Jakobitz wurde ihrer Favoritenrolle bei den B-Seniorinnen vollauf gerecht und verwies Hannelore Curda mit 370 und Elke Bettels mit 352 Kegel auf die Plätze. Günter Pilopp gelang dies ebenfalls bei den Senioren A mit seinen 415 Kegel. Roland Liebner erreichte mit 368 Zähler rang zwei. Christa Bräuer und Ulrike Krumbiegel lieferten sich noch einen heißen Zweikampf bei den Seniorinnn A, den Christa Bräuer mit 390 Kegel für sich entschied. Ulrike Krumbiegel kam mit 385 Kegel auf Platz zwei vor Hannelore Lieb. Bei den Damen behauptete sich Sieglinde Henning mit 381 Kegel vor Sylvia Brandhorst mit 366 Kegel.