An einer Ampelkreuzung saßen neulich vier Leute dicht gedrängt in einem Kleinwagen und warteten auf Grün. Während sich einer nach dem anderen den Glimmstengel anzündete und den blauen Qualm genüsslich in die klägliche Restmenge Luft blies, schaute der mitreisende Dackel leicht dümmlich durch die Heckscheibe. Da scheinen sich die Forschungsergebnisse amerikanischer Wissenschaftler zu bestätigen: Passivrauchen schädigt die geistige Entwicklung. Um nicht als IQ-Wrack zu enden, könnte sich der Vierbeiner seine Rechte auf ein Leben ohne Qualm in einer Selbsthilfegruppe erkämpfen. Treffen der Nikotingegner gibt es für Zweibeiner ja längst. Falls das nicht hilft, könnte der Dackel ins rauchfreie Spanien auswandern. Da ist das Überwintern zudem angenehmer.