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Jungfräuliche Flugmodelle nutzen Chance zum Erobern der Lüfte

Eric Bergers "Decathlon" musste mit Motorproblemen, beim Jungfernfliegen am Boden bleiben.
Eric Bergers "Decathlon" musste mit Motorproblemen, beim Jungfernfliegen am Boden bleiben. FOTO: Heinz Hirschfeld/hir1
Wiednitz/Bernsdorf. (hir1) "Zum Jungfernfliegen am Pfingstmontag surrten die Motoren der Flugmodelle, die in der zu Ende gegangenen Werkstattsaison neu entstanden oder durch bauliche Veränderungen zu einem weitgehend neuen Flugmodell wurden", sagt Andreas Rösler, Chef des Wiednitzer Vereins der Modellflugsportler "Melli Beese". Zum achten Mal wurde die Veranstaltung durchgeführt.

Etwa 15 Piloten nutzten mit ihren Flugmodellen die Chance, die Lüfte zu erobern. Ausgerechnet das mit zwölf Kilogramm schwerstes Modell des Jungfernfliegens musste mit Motorproblemen am Boden bleiben.

Mit etwa fünf Jahren ist das Flugmodell der "Decathlon" nicht das neueste Modell, aber der 25-jährige Eric Berger, der schon zwölf Jahre im Verein mitwirkt, hat den Zweitakt-Benzinmotor im Winter umgebaut. Er hat nun 70 Kubikzentimeter Hubraum und eine Leistung von 5,9 PS. Eric hat zwar schon mehrere Flugmodelle gebaut und zum Fliegen gebracht, aber an der "Decathlon" hängt er ganz besonders. "Es ist wegen ihrem Gewicht. Da spürt man förmlich, dass man ein Zwölf-Kilo-Fluggerät per Fernsteuerung durch die Lüfte steuert", erzählt der Fluggerätebauer vom Dresdner Flughafen stolz. Um die 50 Flüge hat Eric schon mit der "Decathlon" absolviert und es fasziniert ihn immer wieder. "Bei jedem Flug sind die Luftverhältnisse anders. Das ist für jeden Flugmodellsportler wieder und wieder eine neue Herausforderung", sagt er. Immerhin dürfen Flugmodelle von 25 Kilogramm vom Wiednitzer Modellflugplatz aus fliegen.