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Junge Union
Junge Union: Sparpolitik löst Probleme nicht

Bautzen/Görlitz. Die Kreisverbände der Jungen Union Bautzen und Görlitz fordern die Sächsische Union auf, Konsequenzen aus dem schlechten Ergebnis bei der Bundestagswahl zu ziehen. Die CDU-Nachwuchsorganisation fordert laut einer Pressemitteilung in einem Positionspapier ein umfassendes Maßnahmenpaket für den ländlichen Raum, darunter eine ausreichende Personaldecke bei den Lehr- und Pflegeberufen sowie mehr Engagement bei der Ansiedlung von Ärzten auf dem Land.

„Wenn Tausende Lehr- und Pflegkräfte fehlen, in Dörfern kein Bus mehr fährt und kein Arzt oder Laden mehr zu finden ist, dann muss die Union nicht nach rechts oder links rücken, sondern Probleme lösen!“, so Florian Oest, Vorsitzender der Jungen Union in Görlitz.

Franziska Kunze, Kreisvorsitzende der Jungen Union Bautzen ergänzt: „Wir fordern für den ländlichen Raum eine konsequente inhaltliche Neuausrichtung und mehr politischen Gestaltungswillen für die Lausitz.

Die Herausforderungen der demografischen Entwicklung in unserer Heimat lassen sich nicht durch eine rigide Sparpolitik der Staatsregierung lösen. Vielmehr brauchen wir Entwicklungskonzepte und Anpassungsstrategien, welche die spezifischen Potenziale und Problemlagen berücksichtigen. Ein funktionierender ländlicher Raum ist für die Zukunftsfähigkeit unseres Freistaats unerlässlich!“

In dem Positionspapier fordert die Junge Union weiterhin ein Überholverbot für Lkw auf der A4 zwischen Dresden und Görlitz, erhöhte Polizeipräsenz in der Grenzregion, Mobilitätskonzepte für den ÖPNV, den Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie ein Innovations- und Wirtschaftszentrum für die Lausitz, um den Strukturwandel einzuleiten.