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| 16:45 Uhr

Polizei
Junge Christen kümmern sich um gestrandete Fahrer

Bautzen. 15 junge Leute einer freikirchlichen Gemeinde haben sich bei eisigen Temperaturen am Wochenende um Fernfahrer auf den Rastanlagen Oberlausitz-Nord und -Süd gekümmert.

Als am Samstag ein steifer Ostwind durch die Lausitz fegte und mancherorts Kraftfahrer auf verwehten Straßen feststeckten, kümmerten sich 15 Jugendliche einer freikirchlichen Gemeinde an den Autobahnraststätten Oberlausitz-Nord und -Süd bei Salzenforst um Lkw-Fahrer, die am Wochenende nicht nach Hause fahren konnten. Die Helfer hatten zuvor bei der Polizei angefragt, wo sie unterstützen und Gutes tun können. Die Mädchen und Jungen verteilten beispielsweise warme Getränke. Auch Fernfahrer-Bibeln überreichten sie den Kraftfahrern zur Lektüre. Im Gespräch mit den zumeist osteuropäischen Staatsbürgern berichteten diese, dass sie oftmals wochenlang nicht zu ihrer Familie zurückkehren können, weil sie von ihren Firmen kreuz und quer durch Europa geschickt werden. Ein Beamter der Verkehrspolizeiinspektion betreute die Jugendlichen und beriet die Fernfahrer zudem über den Service der Aktion DocStop, der medizinischen Unterwegs-Versorgung für Berufskraftfahrer.

(red/dh)