ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:30 Uhr

Johanneum hofft auf weitere Unterstützung

Martin Herche (l.), Generalsuperintendent des evangelischen Kirchensprengels Görlitz, besuchte am Dienstag das Johanneum. Schulleiter Günter Kiefer zeigte ihm das Haus.
Martin Herche (l.), Generalsuperintendent des evangelischen Kirchensprengels Görlitz, besuchte am Dienstag das Johanneum. Schulleiter Günter Kiefer zeigte ihm das Haus. FOTO: Uwe Schulz
Hoyerswerda. Martin Herche ist ein Reisender. Seit 1. Januar ist er der Genralsuperintendent des Sprengels Görlitz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg Schlesische Oberlausitz. Doch da in dem Görlitzer Sprengel auch der Cottbusser aufgegangen ist, ist der gebürtige Wriezener zwischen Oderbruch und Dreiländereck sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen unterwegs. Gestern absolvierte er seinen Antrittsbesuch im Kirchenkreis Hoyerswerda. Von Uwe Schulz

Einem kurzen Gespräch mit Superintendent Heinrich Koch folgte der Besuch des Christlichen Gymnasiums Johanneum. "Es ist die erste Schule, die ich seit meinem Amtsantritt besuche", sagte Martin Herche nach der Begrüßung durch Schulleiter Günter Kiefer. Immerhin gibt es ja auch eine christliche Schule in Wriezen, eben da, wo Martin Herche herstammt. Aber die muss noch etwas warten.

Martin Herche bekam als Erstes die neue Sporthalle zu sehen, wo einige Schüler gerade Fußball spielten. Herche, der in frühen Jahren damit liebäugelte, Sportreporter zu werden, hatte durchaus Lust, mitzuspielen. Allerdings rief die Pflicht.

Günter Kiefer und Friedhart Vogel vom Schulträgerverein erläuterten dem Gast die Vorteile der schulnahen Turnhalle, die es erstmals in der bald zwanzigjährigen Schulgeschichte ermöglicht, dass alle Klassen schulnah Sport treiben können. Die Außenanlagen, darunter eine Rennstrecke und der Volleyballplatz, werden noch bis zum Sommer fertiggestellt. Eine weitere Baustelle gibt es im Bereich der Bibliothek. Hier hatte im vergangenen Jahr das Hochwasser durchgedrückt.

Jetzt wird die Oberflächenentwässerung verbessert und der betroffene Bibliotheksbereich renoviert. Doch in der Schule ging es natürlich nicht nur ums Bauen, sondern auch um die Inhalte und die Lernbedingungen. Herche war durchaus beeindruckt, dass auch Schüler aus Brandenburg hierherkommen, um zu lernen. Günter Kiefer und Friedhart Vogel hoffen, dass der Sprengel Görlitz das Gymnasium auch weiterhin unterstützt und sei es mit den Praktika-Stellen auf dem kirchlichen Martinshof. Nun - Martin Herche ist seit gestern zumindest mit den Hoyerswerdaer Gegebenheiten und Wünschen vertraut.