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| 12:25 Uhr

Hoyerswerda
Jetzt auch noch die Fledermaus

Eine Langohrfledermaus wie diese bereitet der Stadtverwaltung Hoyerswerda gerade etwas Kopfzerbrechen.
Eine Langohrfledermaus wie diese bereitet der Stadtverwaltung Hoyerswerda gerade etwas Kopfzerbrechen. FOTO: Zanzalo/Wikipedia.de
Hoyerswerda. Geschützte Tiere beim Oberschul-Umbau in Hoyerswerda gesichtet. Von Sascha Klein

Die Hoyerswerdaer Stadtverwaltung hat nicht nur Probleme, ausreichend Firmen für die Oberschulsanierung zu finden. Nun mischt auch noch der Naturschutz mit. Im Dach des einstigen Zuse-Gymnasiums seien Langohrfledermäuse gesichtet worden, sagte Hoyerswerdas Fachbereichsleiter Bau, Dietmar Wolf, während des jüngsten Stadtrats. Nun warte die Verwaltung auf eine Rückmeldung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, wann die Dachdeckerarbeiten beginnen können.

Parallel hat der Stadtrat jedoch weitere Aufträge für Sanierung und Neubau vergeben. Die Firma Swanenberg aus Lohsa hat ein Los für Rohbau und Erdarbeiten im Wert von 1,2 Millionen Euro erhalten. Die Elektroanlagenbau Bautzen GmbH bekommt das Los für Elektroinstallationen. Wert: 1,06 Millionen Euro. Die Hoyerswerdaer Scholze Haustechnik GmbH hat den Zuschlag bei Heizungs- und Sanitärtechnik erhalten. Wert: knapp 670 000 Euro. Noch seien Lose im Wert von 4,7 Millionen Euro zu vergeben, so Dietmar Wolf. Trotz der Verzögerungen hält die Stadtverwaltung am Fertigstellungstermin Februar 2020 fest. „Es darf aber nicht mehr viel schiefgehen“, so Wolf.

Laut Plan soll der Neubau auf dem Schulgelände im Hoyerswerdaer WK I am 30. Juli beginnen. Zurzeit sei der Bau noch im finanziellen Rahmen, betont der Fachbereichsleiter. Die Preise für Bauleistungen stiegen jedoch immer weiter an.