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Jens Bitzka

FOTO: privat
Beruf: Büroleiter Partei: Bündnis 90 / Die Grünen Geburtsjahr: 1971 Wohnort: Lauta Was die Lausitz am dringendsten braucht: Der Verkauf der Tagebaue und der Kraftwerke durch Vattenfall, die Beschlüsse der UN-Klimakonferenz 2016 – alles weist darauf hin, dass die Braunkohle ein Auslaufmodell ist. Deshalb benötigen wir einen neuen Plan A für die Lausitz nach der Kohle.

Was die Lausitz überhaupt nicht braucht: Dass andere von oben herab entscheiden, wie wir in der Lausitz unsere Zukunft gestalten sollen. Natürlich benötigen wir auch Ideen von außerhalb, aber das letzte Wort müssen die Menschen in der Lausitz haben!

Wofür ich mich besonders stark machen will: Ich will den Klimaschutz voranbringen um unseren Planeten Erde zu schützen, denn die Bewahrung der natürlichen Lesensgrundlagen ist eine Menschheitsaufgabe.

Was ich unbedingt verändern will: Ich will mich als Bundestagsabgeordneter für gesunde Lebensmittel stark machen, denn der Einsatz für Essen ohne Gift, Gentechnik und Tierquälerei ist eine wichtige Grundlage für unsere Gesundheit.

Mit oder ohne Kohle - wie sieht die wirtschaftliche Zukunft der Lausitz aus: Die Grüne Zielstellung für den Strukturwandel in der Lausitz lautet: die Kompetenzen als Energieregion erhalten - weg von der Verbrennung der Braunkohle hin zu klimaverträglicher Technologie. Als Unterstützung ist eine Zukunftsstiftung Lausitz nötig.

Wie ist Ihre Vision von der Lausitz 2030: Die Lausitz hat den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung gemeistert, hin zu einer europäischen Vorzeigeregion im Strukturwandel. Ehemalige Bergleute sind noch mit der Sanierung beschäftigt oder arbeiten schon in anderen Wirtschaftszweigen.

Ihre wichtigsten Ziele im Bundestag: Den Klimaschutz voranbringen; mehr Güter auf die Schiene verlagern, denn dieses entlastet die Straßen, reduziert den Lärm (durch Lkw) und schont das Klima; gesunde Lebensmittel fordern und fördern.