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| 18:41 Uhr

Boulevard Altstadt
Ja, ja, so blau, blau, blau blüht die „Blaue Terrasse“

 Da hat die „Kellnerin“ Elea Gebauer (17) vom Lessing-Gymnasium ganz schön zu tun. Dorit Baumeister (4.v.r.) und Frank Graumüller (3.v.l.) vom Citymanagement holten die Gastronomen der Altstadt alle an einen Tisch – oder besser gesagt auf die „Blaue Terrasse“: Ratskeller-Mitarbeiter Lorenzo Donigaglia (l.), Eisdielen-Chef Robert Gbureck (2.v.l.), HoyDog-Chef Andreas Röthig (3.v.r.), Mühlenhotel-Chef Thomas Kühne (2.v.r.) und Mulino-Restaurantleiterin Susanne Knopf (r.).
Da hat die „Kellnerin“ Elea Gebauer (17) vom Lessing-Gymnasium ganz schön zu tun. Dorit Baumeister (4.v.r.) und Frank Graumüller (3.v.l.) vom Citymanagement holten die Gastronomen der Altstadt alle an einen Tisch – oder besser gesagt auf die „Blaue Terrasse“: Ratskeller-Mitarbeiter Lorenzo Donigaglia (l.), Eisdielen-Chef Robert Gbureck (2.v.l.), HoyDog-Chef Andreas Röthig (3.v.r.), Mühlenhotel-Chef Thomas Kühne (2.v.r.) und Mulino-Restaurantleiterin Susanne Knopf (r.). FOTO: LR / Rita Seyfert
Hoyerswerda. Das Gastronomie-Kooperation ist positiv gestartet

Vor einer Woche ist die „Blaue Terrasse“ auf dem Markt in der Altstadt in Betrieb gegangen. Wie die beiden Citymanager Dorit Baumeister und Frank Graumüller bei einem Treffen mit den vier kooperierenden Gastronomen mitteilen, sei die erste Bilanz durchaus positiv. Mit der „Blauen Terrasse“ werde der Marktplatz wieder ins Leben gerufen, hieß es. Mehr noch: Das Projekt sei auch eine Chance, den bereits 2017 geplanten Stammtisch der Altstadt-Wirte neu anzuschieben.

Das sechs-mal-sechs-Meter-Podest mit den Stühlen und ­Tischen soll der Freiluftgastronomie im Rahmen vom „Boulevard Altstadt“ bis zum 25. August eine Bühne bieten. Vom Kellnern übers Tische abwischen bis zum Kassieren übernehmen die Elftklässler vom Lessing-Gymnasium bei Terrassenwetter von Mittwoch bis Sonnabend, 17 bis 22 Uhr den gesamten Service. Abiturientin Elea Gebauer (17) schreibt die Dienstpläne: „Jeder der 87 Mitschüler kommt etwa zweimal dran“, erzählt sie. Immer vier „Kellner“ übernehmen eine Schicht. Mit dem Verdienst von zehn Prozent vom Umsatz wollen sich die Jugendlichen ihre Abi-Feier finanzieren.

Die umliegenden Restaurants „Andolino“ und „Mulino“, ebenso der Imbiss „Hoydog“ sowie die Eisdiele „Schoko & Luise“ bieten einen Auszug ihrer Speisekarte an. Beim Probedurchlauf in der ersten Woche brauchte das Essen maximal eine Viertelstunde. Die abgedeckten Speisen werden samt Besteck auf angewärmten Tellern serviert. Gezahlt wird in bar.

Ob das Projekt 2020 fortgesetzt wird, ist unklar. Wünschenswert wäre es aber aus Sicht der Gewerbetreibenden durchaus. Ausbaupotenzial ist jedenfalls vorhanden. Im kommenden Jahr könnten weitere Mitbewerber wie beispielsweise der Chinese, Grieche, die Pizzeria oder das Café Auszeit in der Kulturfabrik die Speisekarte mit ihren Angeboten bereichern.

(sey)