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Hoyerswerda
Industriegelände wird zum Tor für die Neustadt

Im Industriegelände stehen einige Bauarbeiten an. Die wichtigste zunächst: der Anschluss der Straße D - rechts in der Grafik - an die entstehende Ortsumgehung Hoyerswerda.
Im Industriegelände stehen einige Bauarbeiten an. Die wichtigste zunächst: der Anschluss der Straße D - rechts in der Grafik - an die entstehende Ortsumgehung Hoyerswerda. FOTO: Quelle: Stadt Hoyerswerda, Grafikbearbeitung: Katrin Janetzko / LR
Hoyerswerda. Der Weg aus Richtung Süden nach Hoyerswerda wird sich nach dem Bau der Ostumfahrung wesentlich verändern. Dafür sind einige Straßen-Bauarbeiten im Industriegelände nötig. Von Sascha Klein

Mit der Fertigstellung der neuen Hoyerswerdaer Ortsumfahrung im Osten der Stadt geht für Zeißig die Zeit der Lastwagenkolonnen zu Ende, die sich durch den Ort und auch durch Hoy­erswerda wälzen. Dann soll die neue Straße den Verkehr aufnehmen und an der Stadt vorbei zur B 97 leiten.

Neues Tor zur Hoyerswerdaer Neustadt wird laut den Planungen dann das Industriegelände. Dafür muss nun eine Verbindung zwischen der Straße D und der künftigen B 96n (Ostumfahrung) geschaffen werden. Dort soll ein Knotenpunkt entstehen.

Autofahrer, die dann aus Richtung Bautzen und Groß Särchen nach Hoyerswerda kommen, nutzen die Route über die Straße D und die „Straße zum Industriegelände“. Dies ist eines der Hauptprojekte für Hoyerswerda in diesem Jahr.

Dazu muss auch die „Straße zum Industriegelände“ grundhaft ausgebaut werden. Die Kosten sollen sich auf etwa 800 000 Euro belaufen, davon sollen 460 000 Euro Fördermittel sein. Noch wartet die Stadtverwaltung jedoch auf die Förderzusage.

Eine entscheidende Veränderung gibt es auch innerhalb des Industriegeländes. Geplant ist, die Straßen A und E miteinander zu verbinden, sodass der Verkehr über die Straßen D und E dann über die Straße A Richtung Neustadt führt. Dafür wird der Bahnübergang in Zeißig zurückgebaut. Für Anlieger bleibt der Übergang am Schmiedeweg.