Vor allem Märchen zum Thema „Kunst und Handwerk“ bestimmen im Märchenfrühling 2006 das Programm. Während heute im Jugendhaus „Pegasus“ ein Einführungskurs im Specksteinschnitzen beginnt, sind am Donnerstag und Freitag wieder Schulklassen und Kindergartengruppen in der Zeit von 8 bis 11.30 Uhr an verschiedene Märchenerzählorte eingeladen. Die sind natürlich passend zum Thema ausgewählt. So werden die Kinder Märchen in der der Natur- und Werkstein Dorozalski GmbH im Gewerbegebiet Laugkfeld - also dort, wo auch steinerne Blumen entstehen können - hören. Im Baubüro von Axel Schröder in der Salzmarktstraße erfahren sie, wie „Stein auf Stein und schön soll es sein“ funktioniert, und sind in der Galerie Przybilski „Im Reich von Frau Elster - rund um Gold, Silber und Edelsteine“ .
Der Freitagabend wird im Bürgerhaus Wendische Kirche ganz besonders märchenhaft. Von 18 bis 21 Uhr ist Kunst und Handwerk zum Schauen und Versuchen wie Kerzen ziehen, Filzen, Schmuckgestaltung und Spinnen möglich. Ab 19 Uhr gibt es Märchen und Musik im großen Saal mit sieben MärchenerzählerInnen des Berlin-Brandenburgischen Märchenkreises und Musik auf alten Instrumenten mit den Gebrüdern Branschke aus Wittenberg. Hier kostet der Eintritt sechs oder ermäßigt drei Euro. Der letzte Tag der 14. Märchentage, der Sonntag, bringt von 16 bis 18 Uhr Kino im Theater mit dem 1946 in Cannes preisgekrönten sowjetischen Märchenfilm „Die steinerne Blume“ und anschließendem ungezwungenem Gespräch über den Sinn der Kunst mit Jürgen Eick, Dramaturg und Regisseur am Theater Neue Bühne. (red/hs)