Zuspielerin Maria Radchenko (verhindert) und Allroundtalent Marina Köhler (verletzt) waren nicht zu ersetzen, obwohl der etatmäßige Libero Michaela Klaua (leicht angeschlagen) im Zuspiel keine schlechte Partie geboten hatte. Am Ende fehlte nicht zuletzt der unbedingte Einsatzwille, um jeden Ball zu kämpfen, auch die fehlende Kondition war bei einigen Spielerinnen erneut zu beobachten.
Das Spiel lief zur Überraschung des Trainers für die VfBW-Damen mehr als gut. Der Gastgeber fand nicht zu seinem Rhythmus und mit zunehmender Spieldauer konnte man sich in den Reihen der Volleyballfreunde auf die neuen Zuspiele einstellen. Die Schnellangriffe machten dem Gegner zu schaffen und mit einer guten Feldabwehr gelang dem Krannich-Team die 1:0-Satzführung.
Doch schon im zweiten Satz hatte sich Mickten auf die Angriffe von der Mitte eingestellt. Im Spielaufbau ließ der VfBW- Sechser nach, so dass der Gastgeber nach einem 10:14-Rückstand zur 16:14-Führung das Spiel in die Hand nahm und zum 1:1 ausgleichen konnte.
Im dritten Abschnitt wollten die Karg´s und Co. alles versuchen, nicht kampflos die wichtigen Punkte abzugeben. So gab es noch einmal einen Ruck im VfBW-Sechser und neben der gutaufgelegten Daniela Kieslich gelang nun auch den anderen Mannschaftsteilen wieder gute Aktionen. Die Mädchen der Volleyballfreunde führten bereits 9:0 und 11:1. Danach baute das Team bei einem immer stärker werdenden Gegner ab. Der heiß umkämpfte Satz drei ging knapp an den Gastgeber.
Im vierten Satz konnten sich die Spielerinnen aus der Landeshauptstadt noch einmal steigern, wobei die Gäste kein Mittel fanden, den gut aufgestellten Blockriegel der Motor-Spielerinnen auszuspielen. Durch konditionelle Nachteile häuften sich die Fehler in der Ballannahme und das VfBW-Spiel konnte nicht mehr belebt werden, so dass der erste Sieg des SV Motor Mickten gegen die Elsterstädterinnen in Ordnung ging. (fl)
Die VfBW-Mannschaft spielte mit: Marina Köhler, Claudia Schleiernick, Daniela Kieslich, Claudia Krag, Maria Radchenko, Linda Klaua