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| 02:40 Uhr

Im uralten Gebälk von Bergen erklingen Passionslieder

In der Schrotholzscheune Bergen wird es zur Andacht eng.
In der Schrotholzscheune Bergen wird es zur Andacht eng. FOTO: trt1
Bergen. Bereits zum 17. Mal hat die Bergener Volkskünstlerin Birgit Pattoka zur Andacht am Gründonnerstag in ihre Schrotholzscheune eingeladen. Torsten Richter/trt1

Rund 100 Gäste aus Sachsen und Brandenburg sind diesem Ruf gefolgt.

Im Inneren der Schrotholzscheune geht es gewohnt eng zu. Doch letztes Endes finden alle Besucher Platz.

Die Predigt hält an diesem Tag Superintendent i.R. Friedhart Vogel. Er nimmt Bezug auf das aktuelle Weltgeschehen. Der Kirchenmann spricht von Christenverfolgung und von Menschen, die ihren christlichen Glauben verleugnen müssen. Auch fehlt ein Verweis auf die jüngsten Terroranschläge in Brüssel und Paris nicht: "Das Kreuz Christi durchbricht die todbringenden Kreisläufe auf der Welt." Letztlich werde immer das Gute triumphieren. Wie eben zu Ostern, als Jesus Christus von den Toten aufersteht.

Gesungen wird zu dieser Andacht ebenfalls. Und das diesmal ohne den Seidewinkeler Chor, dessen Leiterin Kerstin Lieder an diesem Abend bei einem Benefizkonzert gefragt ist. Die deutschen Liedtexte klappen ordentlich, bei den sorbischen kommen manche Gäste in Verzug. Doch Musiker Klaus Waury von der Hoyerswerdaer Johanneskirchengemeinde versteht es bestens, sich mit seinem Keyboardspiel darauf einzustellen.

Die Bergener Schrotholzscheune hat über die Osterfeiertage täglich ab 10 Uhr geöffnet. Glasmalerei und das Verzieren von Ostereiern werden gezeigt.