Landesliga, Weiß-Rot Königsbrück (2467 Kegel) und der KSV Ottendorf-Okrilla mit 2231 Kegeln rangierten sich dahinter ein.

“Wir wollen den Pokal verteidigen„, hatte Lautas Teamchefin Claudia Born vor dem Finale erklärt, und genau dies versuchte Anfangsstarterin Angela Bescheerer auch gleich in die Tat umzusetzen. Auf Bahn 1 und 2 spielend, konnte sie mit 438 Kegeln ihr Team auch in die Vorhand bringen. Die Thonbergerin Heidrun Böttcher und die Königsbrückerin Katja Zeidler erreichten jeweils 409 Kegel. Im zweiten Durchgang arbeiteten sich die Thonberger durch Anja Richter mit 429 Kegeln wieder etwas heran, denn Doreen Winkler spielte “nur„ 408 Kegel. “Beim Abräumen hatte ich einige Probleme„, haderte sie mit ihrem Resultat. Schon da wurde der Pokalendkampf ein Duell, denn Elisa Walther brachte es für Königsbrück nur auf 392 Zähler. Einer der spielerischen Höhepunkte folgte dann auf den Bahnen 1 und 2 mit der einen neuen Bahnrekord spielenden Lautaerin Petra Krüger-Malberg mit 455 Kegeln und der Thonbergerin Gabi Morawa, die auf 449 Kegel kam. Der Zweikampf dieser beiden Vertretungen prägte dann das restliche Finalgeschehen. Die Ex-Kreismeisterin Anja Marschner brachte anschließend den neuen Pokalsieger durch ihre 426 Kegel gegenüber 411 durch Carmen Kretschmar knapp in Führung. Doch Lautas Teamchefin Claudia Born drehte das Spiel durch hervorragendes Abräumspiel mit 434 Kegeln wieder zugunsten ihres Sextetts. Kathleen Jannasch erreichte 424 Kegel. So nahm Franziska Borjak einen geringen Vorsprung im Schlussdurchgang mit auf die Bahn, den sie aber mit den gespielten 407 Kegeln nicht verteidigen konnte. “Schade, beim Abräumen fehlten mir die entsprechenden Anspiele zu einem besseren Resultat„, resümierte sie. Ihre Kontrahentin Nicole Scholl dagegen sicherte mit ihren 450 Zählern dem Thonberger SC den Pokalgewinn. Königsbrück konnte nicht ganz mithalten, verzeichnete aber durch Karin Klimke mit 452 Kegeln auf den Bahnen 3 und 4 einen neuen Bahnrekord. Bei Ottendorf-Okrilla überzeugte nur Ruth Schurig mit 414 Kegeln. “Trotz des Pokalverlustes an das glänzende Thonberger Sextett bin ich mit der Mannschaftsleistung zufrieden„, konstatierte Lautas Trainer Andreas Brähmig.