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| 01:09 Uhr

Im Bahnhof dampft es wieder

Wittichenau.. Zugegeben: Es gibt derzeit nur wenige Orte in Wittichenau, an denen sich Karnevalsmuffel gefahrlos aufhalten können. Thomas Köhler

Wer lieber Rock und Reggae statt Schunkellieder mag, der fand am Freitagabend im „Alten Bahnhof“ eine Zufluchtsstätte Die Wittichenauer Jungrocker von „Pernox“ hatten dort zum dritten Mal ein Band-Treffen auf die Beine gestellt. Unterstützt von den „United Clubs of Kulow“ wurde der Saal kurzerhand zur Konzerthalle umfunktioniert. Neben den einheimischen Reggae-Rockern von „Pernox“ gaben sich auch „30 Watt“ aus Herzberg und die Kamenzer Band „Acid Storm“ die Ehre. Die Herzberger Jungs sind schon lange mit „Pernox“ befreundet. Mit frischer Pop-Punk-Musik und deutschen Texten wie „Kleinstadtidylle“ heizten Alex, Michael und Max das Publikum schon mal richtig an. Wirkliche Vorbilder gibt es für „30 Watt“ nicht: „Klar bevorzugen wir bestimmte Musikrichtungen und lieben Bands wie ,Tocotronic'. Aber wir versuchen nun mal, so eigenständig wie möglich zu sein“ , erzählt Frontmann Alex. Nachdem „30 Watt“ mehr als eine Stunde für beste Unterhaltung gesorgt hatten, betraten Schlagzeuger Thomas, Bassistin Theresa, Gitarrist Gerald und Keyboarder Philipp die Bühne. Und gleich mit dem ersten Lied brachten „Pernox“ ihr Publikum richtig in Bewegung. „Hier kann man einfach nur mitschwingen“ , sagte Martin aus Hoyerswerda begeistert. Mit viel Rhythmus und einer grandiosen Stimmung im Saal hatten „Pernox“ die Gäste nun auf ihrer Seite. Südliche Klänge gepaart mit rockigen Elementen machen das Erfolgsrezept der Band aus. Songs wie „Aren't we late“ kamen richtig gut an und ernteten beim Publikum großen Applaus. „Neben unserem heutigen Auftritt werden wir auch wieder zu Weiberfasching in der Rockscheune auftreten“ , sagte Schlagzeuger Thomas Wels.
Den rockigen Abend rundete die Kamenzer Erfolgsband „Acid Storm“ ab. Bereits im vorigen Jahr konnten die drei Funpunker beim Bandcontest in Bernsdorf die Jury überzeugen und holten sich den ersten Platz. Selbst bezeichnen sich Benjamin, Tobias und Christoph gern als „musikalische Märchenerzähler“ . „Unsere Stücke handeln von Menschen die zuerst unglücklich und enttäuscht vom Leben sind, denen aber durch eine glückliche Fügung etwas Wunderbares zuteil wird“ , sinniert Sänger Tobias Becker.