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Hubschrauber sprüht Insektizid bei Spreetal

Spreetal. Eine etwa 100 Hektar große Waldfläche am östlichen Ufer des Bernsteinsees wird in der ersten Maihälfte gesperrt. Darauf weist die Forstverwaltung der Oberlausitz hin. red/js

Dadurch soll eine Gefährdung von Waldspaziergängern ausgeschlossen werden. Grund ist das Versprühen des Insektengifts Karate Forst. Durch Monitoringverfahren zur dauerhaften Beobachtung von forstlich relevanten Schädlingen habe sich bereits im Jahr 2014 gezeigt, dass dieses Jahr mit einem massenhaften Auftreten des Trägspinners Nonne (Lymantria monacha L.), im Bereich des Bernsteinsees, zu rechnen ist. Um die Waldbestände sowohl vor den gefräßigen Schmetterlingsraupen zu schützen, als auch einen Übergriff auf angrenzende Waldbestände zu verhindern, wurde vonseiten des Landesamtes für Umwelt Landwirtschaft und Geologie (LfULG) die Genehmigung für die Bekämpfung erteilt. Für eine optimale Verteilung des Kontaktgiftes im Kronenraum sei der Einsatz von Hubschraubern unabdingbar, teilte die Forstbehörde am Mittwoch mit. Um Menschen zu schützen, werde die betroffene Waldfläche am östlichen Ufer des Bernsteinsees in der ersten Maihälfte gesperrt.