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HSV strampelt für den Klassenerhalt

Beim Spinning haben die HSV-Männer nicht nur geschwitzt. Das Hauptgesprächsthema war natürlich der Klassenerhalt.
Beim Spinning haben die HSV-Männer nicht nur geschwitzt. Das Hauptgesprächsthema war natürlich der Klassenerhalt. FOTO: Werner Müller/wml1
Hoyerswerda. Mit einem Spinning-Training bei "Kraft & Figur" hat die Bezirksliga-Elf des HSV 1919 die Vorbereitung auf die Rückrunde abgeschlossen. Die körperliche Fitness könnte am Sonntag neben der Motivation ausschlaggebend sein. Denn die Hoyerswerdaer müssen bei Spitzenreiter Post SV Dresden ran. Für den Tabellenvorletzten beginnen die Wochen der Entscheidung. wml1

Das erste Spiel der Rückrunde wird damit zu einem ganz harten Brocken für die HSV-Männer. "Wir wollen versuchen, es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen und so lange es geht zu Null zu spielen", verrät 1919-Trainer Ralf Witthuhn einen taktischen Ansatz. "Wichtig für mich war in der Vorbereitung, dass ich gemerkt habe, wer es ernst meint mit dem Projekt Klassenerhalt", ergänzt er, während er kräftig in die Pedale tritt. Nicht zum letzten Mal sollen seine Männer auf den Rädern gesessen haben. "Wir sind Maik Reggentin für seine Unterstützung sehr dankbar. Die Männer könnten sich gut vorstellen, alle zwei Monate eine solche Trainingseinheit durchzuziehen, um etwas Gutes für die Fitness zu tun, denn solche Erlebnisse sind wichtig für das Zusammenschweißen der Mannschaft", erklärt Ralf Witthuhn die Trainingsergänzung.

Mit der kompletten Vorbereitung auf die Rückrunde kann er allerdings nicht zufrieden sein. "Ich hätte mir mehr Trainingsbeteiligung gewünscht. Das Optimale konnten wir so nicht erreichen." Am Projekt Klassenerhalt halten die Männer aber weiter fest, wenngleich diese Aufgabe nicht einfacher geworden ist, weil Abgänge wegen Montagearbeit und anhaltende Verletzungen den Kader dezimieren. "Wir bleiben trotzdem dran", verspricht Ralf Witthuhn.

Dabei hofft er auch auf die Unterstützung durch die A-Jugend. Dazu gab es erste Absprachen mit dem Trainer der Kicker. Eins ist klar: Das Projekt Klassenerhalt ist die vorrangigste Aufgabe im kompletten Verein, der bis zum Sommer alles untergeordnet wird. Zu einer wichtigen Stütze soll dabei der neue sportliche Leiter Max Häfner werden, der sich als junger Mann der anspruchsvollen Aufgabe stellt (die RUNDSCHAU berichtete).