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| 17:01 Uhr

Weltgebetstag
Hoyerswerdaerinnen bereiten Weltgebetstag vor

Hoyerswerda. Die Christinnen in Hoyerswerda, Deutschland und in mehr als 120 weiteren Ländern bereiten den Weltgebetstag  am ersten Freitag im März vor. Die Gottesdienstordnung  haben christliche Frauen aus Surinam geschrieben, einem kleinen südamerikanischen Land. Sie wählten das Motto „Gottes Schöpfung ist sehr gut“, denn ihre Heimat ist der Regenwald am Amazonas. Surinam war bis 1975 niederländische Kolonie und auf den Plantagen arbeiteten bis 1863 afrikanische Sklaven, später asiatische Vertragsarbeiter. Viele Religionen prägen das Land und die Einwohner liegen deshalb trotzdem nicht miteinander in Fehde, sagte das Mitglied der Kinghaus-Gemeinde, Dorothea Gade.

Die Christinnen in Hoyerswerda, Deutschland und in mehr als 120 weiteren Ländern bereiten den Weltgebetstag  am ersten Freitag im März vor. Die Gottesdienstordnung  haben christliche Frauen aus Surinam geschrieben, einem kleinen südamerikanischen Land. Sie wählten das Motto „Gottes Schöpfung ist sehr gut“, denn ihre Heimat ist der Regenwald am Amazonas. Surinam war bis 1975 niederländische Kolonie und auf den Plantagen arbeiteten bis 1863 afrikanische Sklaven, später asiatische Vertragsarbeiter. Viele Religionen prägen das Land und die Einwohner liegen deshalb trotzdem nicht miteinander in Fehde, sagte das Mitglied der Kinghaus-Gemeinde, Dorothea Gade.

Die Frau war mit Vertretern anderer Gemeinden aus dem Kirchkreis Schlesische Oberlausitz bei der Regionalwerkstatt in Görlitz, wo das Land und die Gottesdienstordnung vorgestellt wurden.

Im Kinghaus traf die evangelische Christin aus der Neustadtgemeinde dieser Tage Mitstreiterinnen der Johanneskirchengemeinde, der katholischen Gemeinde, der Adventgemeinde und der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Hoyerswerda. Mit ihnen wird Gade die Texte der Gottesdienstordnung verlesen und die biblische Schöpfungsgeschichte szenisch gestalten. Chorleiter Lars Deke das Singen der Lieder Unterstützung. Außerdem sind das Kinghaus für die Seniorenveranstaltung und das Lutherhaus der Altstadtgemeinde für die Hauptveranstaltung in den Landesfarben Surinams Grün, Rot, Weiß und Gelb zu schmücken. Mitglieder aller Gemeinden werden wieder Speisen kochen, die verkostet werden. Ein Fahrdienst bringt ältere oder gehbehinderte Besucher zu dem ökumenischen Gottesdienst.

Sabine Müller von der LKG wird Surinam in Wort und Bild vorstellen. Die problematische Nutzung der natürlichen Ressourcen des Landes wird sie ansprechen sowie die Probleme der Frauen und ihre gesellschaftliche Stellung. Die verschiedenen Kirchen, unter anderem die Herrnhuter Brüdergemeine, geben den Surinamerinnen eine wirtschaftliche Perspektiven und bestärken sie so, sich gegen Ausbeutung und sexuelle Gewalt zu wehren. Ursula Philipp von der Johanneskirchengemeinde verwaltet die auf Hoyerswerdaer WGT-Veranstaltungen gesammelte Kollekte, die Entwicklungsprojekte in Südamerika, Asien und Afrika unterstützt.

Silke Linke übernimmt in der Kinghaus-Gemeinde die diesjährige WGT-Spendenaktion „Stifte machen Mädchen stark“. Jeder Mensch kann ihr leer geschriebene Kugelschreiber, Faser- und Gelstifte, Füllhalter oder Patronen aus Plastik bringen, die sie der Firma BIC zum Recycling schickt. Für jeden Stift spendet das Unternehmen einen Cent und für 450 Stifte oder 4,50 Euro erhält ein syrisches Mädchen in einem libanesischen Flüchtlingslager Schulmaterial.

Am 2. März ab 14 Uhr, findet im Kinghaus die WGT-Veranstaltung für Senioren statt, um 19 Uhr im Lutherhaus der Hauptgottesdienst.