Eigentlich „verschenken“ wir doch immer Bücher, oder? Immerhin können Sie für nur zehn Euro im Jahr 50 Bücher auf einmal ausleihen – mehr als jemals jemand in vier Wochen lesen kann. Was bedeuten Ihnen Bücher? Sie sind eine meiner großen Leidenschaften.

Ich brauche sie, ich genieße sie, sie helfen mir, sie unterhalten mich, bereichern mich . . .

Wie viele Bücher haben Sie aus dem Bestand der Stadtbibliothek etwa schon gelesen?

Schätzungsweise etwa 300 seit dem Jahre 1991.

Was lesen Sie gerade?

Historische Romane, Biografien und Sachbücher. Parallel! Seit einiger Zeit interessiere ich mich für englische und französische Geschichte des 16. Jahrhunderts.

Ist Bibliothekarin für Sie Ihr Traumberuf?

Absolut! Heute ist ja auch Tag des deutschen Bieres.

Mögen Sie Bier?

Beim Grillen darf es nicht fehlen und es erfrischt, wenn es gut gekühlt ist. Aber wenn Sie mich das so fragen, müssten sie fairerweise ja heute auch in der Brauerei fragen, ob die gerne lesen.

Welche Sorte schmeckt Ihnen?

Dunkles und Hefeweizen-Sorten. Besonders ein ungarisches Bier, das ich am Balaton mal getrunken habe, Dreher Bak. Leider ist das in Deutschland nicht aufzutreiben.

Was halten Sie von der Kombination „Buch und Bier“?

Nee, da passt doch eher ein schöner Tee, oder bei knackender Kälte ein Glühwein. Ist gemütlicher.

Was tun Sie am heutigen Welttag des Buches und deutschen Bieres zum Feierabend?

Na, lesen auf alle Fälle. Ohne wenigstens ein paar Seiten gelesen zu haben, vergeht eigentlich kein Tag. Mit Heidelinde Stoermer

sprach Silke Richter