Nach der Corona-Pause legen jetzt auch die Leichtathleten des SC Hoyerswerda wieder los. Doch sie haben ein Problem: Ihr Wettkampf-Equipment, das sie am Sportforum im Freizeitkomplex Ost (FKO) zur Verfügung haben, stammt noch aus DDR-Zeiten, sagt Sven Müßigbrodt, der stellvertretende Leiter der Abteilung Leichtathletik des SC.

Geld aus Crowdfunding-Aktion soll dem Hoyerswerdaer SC helfen

Jetzt wollen die Leichtathleten Abhilfe schaffen. Allerdings: Die Kosten, um viele Dinge neu anzuschaffen, liegen bei etwa 10 000 Euro. Das ist viel mehr, als sich der Verein leisten kann. Deshalb versuchen die SC-Leichtathleten, über eine Crowdfunding-Aktion diese 10 000 Euro zu bekommen. Das Prinzip ist einfach: Jedermann kann in den Verein investieren. Wird eine bestimmte Schwelle überschritten, bekommt der Verein das Geld ausgezahlt. Wer investiert, bekommt vom Verein auch etwas zurück. Dazu gehören unter anderem ein Probetraining oder die kostenlose Teilnahme des spendenden Unternehmens am SC-Krabat-Firmenlauf.
Was die Leichtathleten des SC Hoyerswerda alles brauchen: Stoppuhren, denn die alten sind kaputt. Stahlbandmaße, denn die alten sind nicht mehr ablesbar. Disken, denn die alten splittern bereits. Auch die Speere müssen dringend erneuert werden. Das ist jedoch nicht alles: „Wir haben überhaupt keine Hämmer für den Hammerwurf, und zum Ausdrucken der Urkunden muss bisher immer ein Laserdrucker ausgeliehen werden“, setzt Sven Müßigbrodt die Liste der notwendigen Anschaffungen fort. Ein Silberstreif am Horizont: Es fehlen nur noch etwa 1600 Euro bis zum Ziel.