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| 02:49 Uhr

Hoyerswerdaer Open Stage bietet Talenten eine Chance auf der Bühne

Juliane Laue (vorne) interpretiert mit ihren Freundinnen Emily, Björk und Julia ABBA-Melodien.
Juliane Laue (vorne) interpretiert mit ihren Freundinnen Emily, Björk und Julia ABBA-Melodien. FOTO: Heinz Hirschfeld/hir1
Hoyerswerda. Wegen des nahenden Gewitters hatte sich die ZooKultur entschlossen, die Open Stage am Donnerstagabend besser im Schloss durchzuführen. Reichlich 100 Gäste kamen, und es gab etwa 20 Auftritte, von Gesang bis Instrumental. Heinz Hirschfeld/hir1

Vorwiegend zeigten die Schüler der Musikschule ihr Können. Es kamen aber auch ganz spontan Musiker der Region dazu. So waren Musiker der Hoyerswerdaer Band "Mary's Men" vor Ort, deren Sängerin auch noch ins Geschehen eingriff. Vertreter der Tornoer Band "Sweet Jazz Harmonics" waren im Publikum. Die Band arbeitet mit zwei Backroundsängerinnen. Eine von ihnen gab auf der Bühne ihr Bestes. Juliane Laue verzauberte das Publikum mit ABBA-Melodien, gemeinsam mit ihren Freundinnen Emily, Björk und Julia. Die 18-jährige Juliane nimmt im zweiten Jahr an der Hoyerswerdaer Musikschule Gesangsunterricht. Sie war im vergangenen Jahr schon bei der Open Stage dabei. "Mir gefiel die Atmosphäre, und deshalb bin ich diesmal wieder dabei. Durch solche Auftritte gewinnt man an Selbstbewusstsein, und man lernt sich auf einer Bühne vor einem Publikum zu bewegen und zu singen", verrät sie. Gesangslehrerin Katrin Decker sagt, dass durch solche Auftritte das Vertrauen ins eigene Können steigt. Besonders freut sie, dass all ihre Gesangsschützlinge ihre Aufgaben gut gemeistert haben.

"Die Veranstaltung ‚Open stage - offene Bühne‘, hat mindestens schon die 13. Auflage. Ganz genau wissen wir es nicht. Was wir wissen, ist, dass wir von Mal zu Mal immer größere Lokalitäten suchen mussten", erzählt Antje Neumann vom Organisatorenteam. Sie ist Gitarrenlehrerin bei der Hoyerswerdaer Musikschule. Im vorigen Jahr waren 80 Besucher auf die Zoowiese gekommen, um zuzuhören. Dort war die Lärmbelästigung für die Tiere jedoch zu groß.

Harry Wobst vom Veranstaltungsmanagement der ZooKultur sagt: "Wir wollen jedem, der es möchte, aber vor allem unseren Musikschülern, eine Plattform bieten, sich öffentlich zu präsentieren. Aufgrund der Beliebtheit der Veranstaltung wollen wir sie auf jeden Fall beibehalten". Und Antje Neumann ergänzt: "Wir würden gern, wie am Anfang, zweimal pro Jahr so eine Veranstaltung gestalten. Aber die Finanzierungsprobleme erlauben das nicht." So hoffen die Organisatoren auf einen Sponsoren, der die Veranstaltung unterstützt. Das nächste Projekt ist schon umrissen: Im April 2014 ist in Zusammenarbeit mit der Lausitzhalle ein Beatles-Projekt geplant.