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| 22:32 Uhr

Stadtfinanzen
Hoyerswerdaer Oberschule wird teurer

 Auf der Baustelle für die neue Oberschule in Hoyerswerda geht es mit den Bauarbeiten voran.
Auf der Baustelle für die neue Oberschule in Hoyerswerda geht es mit den Bauarbeiten voran. FOTO: LR / Rita Seyfert
Hoyerswerda. Der Bau der neuen Oberschule im Hoyerswerdaer Wohnkomplex I wird etwas teurer als geplant. Zurzeit liegen die Baukosten rund 320 000 Euro über Plan, sagte Hoyerswerdas Fachbereichsleiter Bau, Dietmar Wolf, am Dienstag im Stadtrat.

Das liege unter anderem an der starken Konjunktur, so Wolf. Bei einigen Aufträgen habe die Stadt zweimal ausschreiben müssen, weil zunächst keine Firmen zu finden waren. Andere Ausschreibungen seien teurer geworden als geplant. Wolf sagte, die Auftragsbücher vieler Firmen seien zurzeit gut gefüllt.

Die Stadt Hoyerswerda muss trotz der Mehrkosten nur wenig mehr als geplant zur Bausumme dazugeben. Hintergrund: Der Freistaat hatte der Stadt Hoyerswerda eine 300 000-Euro-Finanzspritze zur Stützung des Eigenanteils zukommen lassen. Das heißt: Der Stadthaushalt ist zurzeit nur mit 19 000 Euro mehr belastet.

Insgesamt sollen Sanierung und Neubau des früheren Zuse-Gymnasiums 13,2 Millionen Euro kosten. Noch seien Aufträge mit einer Gesamtsumme von 1,1 Millionen Euro auszuschreiben, so Dietmar Wolf. 93 Prozent der Bauleistungen seien entweder bereits vergeben oder noch ausgeschrieben. Am Dienstag hat der Stadtrat die Freiflächengestaltung an das Landschaftsbüro Buder aus Schwarzkollm vergeben. Der Wert: 1,04 Millionen Euro.

Wie das Gebäude später einmal aussehen wird, lässt sich an der Aula bereits erkennen. Dort ist abgerüstet worden. Die Fassade strahlt in einem kräftigen Rot. So hatte die Schule bereits in den späten 1950er-Jahren einmal ausgesehen.

 Die Fassade der Aula strahlt wieder in einem kräftigen Rot. So hatte die Oberschule im WK I bereits in den späten 1950er-Jahren einmal ausgesehen.
Die Fassade der Aula strahlt wieder in einem kräftigen Rot. So hatte die Oberschule im WK I bereits in den späten 1950er-Jahren einmal ausgesehen. FOTO: LR / Rita Seyfert
(skl)