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Hoyerswerdaer Jugendstadtrat schrumpft auf die Hälfte

Hoyerswerda. Der Jugendstadtrat von Hoyerswerda wird in Zukunft nicht mehr mindestens zwölf, sondern nur noch sechs gewählte Mitglieder haben. Eine entsprechende Änderung der Satzung ist jetzt bereits auf den Weg gebracht. mdr1

"Es ist schwer, in jedem Jahr zwölf aktive Jugendliche zu finden", erklärt der Vorsitzende Christian Völker die notwendige Änderung. Es sei aber für eine kontinuierliche Arbeit notwendig, dass das Gremium in jedem Jahr arbeitsfähig ist.

Geändert wurde auch die Nachfolge-Regelung: Scheidet ein Mitglied aus dem Jugendstadtrat aus, kann es selbst einen Nachfolger bestimmen und diesen nach Möglichkeit auch selbst einarbeiten. Das Nachrücken des Kandidaten mit der zweithöchsten Stimmzahl der Wahl in den Schulen sei praktisch oft gar nicht möglich, da in vielen Schulen oder Ausbildungsstätten oft nur ein Kandidat auf der Liste steht, so Völker.

Bei ihrer inhaltlichen Arbeit wollen sich die Jugendstadträte auf die Mitwirkung am aktuellen Freiraumprojekt der Kulturfabrik "Nix los war gestern" sowie auf die Durchführung einer "Nacht der Vereine" festlegen. Diese solle im Rahmen der 48-Sunden-Aktion des Landkreises Bautzen im Juni stattfinden.

Mit einer eigenen Aktion wollen sich die Hoyerswerdaer Jugendstadträte ebenfalls am "Tag und Nacht der Toleranz und Demokratie" im April beteiligen. "Da müssen wir auf jeden Fall etwas machen. Wie stehen wir als Jugendstadtrat sonst da?", sagt Christian Völker. Er hofft dafür auf finanzielle Unterstützung durch Oberbürgermeister Stefan Skora, die dieser bereits zugesagt hatte.