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| 02:41 Uhr

Hoyerswerdaer gedenken der Opfer des Nazi-Regimes

Zirka 60 Hoyerswerdaer Bürger und Schüler legten im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus Blumen am Ehrenhain nieder.
Zirka 60 Hoyerswerdaer Bürger und Schüler legten im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus Blumen am Ehrenhain nieder. FOTO: cw
Hoyerswerda. Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus haben gestern auch in Hoyerswerda Bürger, Kommunalpolitiker, Vertreter von Parteien, Verbänden und Vereinen sowie Schüler und Lehrer Blumen am Ehrenhain in der Neustadt niedergelegt. Der bundesweite Gedenktag für die Oper des Nazi-Regimes findet alljährlich am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, dem 27. Catrin Würz

Januar, statt.

In Hoyerswerda ging der Kranzniederlegung eine Gedenkfeier im Martin-Luther-King-Haus voraus, die in diesem Jahr von Schülerinnen des Christlichen Gymnasiums Johanneum gestaltet wurde. Sie rezitierten Gedichte und emotionale Schülertexte, die nach einem Besuch in der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz aufgeschrieben wurden.

Die Kamenzer Landtagsabgeordnete Marion Junge (Linke) mahnte in ihrer Rede, dass nie wieder eine Ideologie in Deutschland herrschen dürfe, die wie der Faschismus das menschliche Leben missachtet und Menschen, die anders sind, ausgrenzt, ihnen Gewalt antut und mordet. Dass dies einst in Deutschland möglich war, daran müsse die Erinnerung wach gehalten werden. Marion Junge dankte deshalb ausdrücklich dem Projekt "Wider das Vergessen", das in Hoyerswerda seit 20 Jahren besteht.