Ziel ist es, dass die Feuerwehren in der Region vor allem bei größeren Einsätzen noch reibungsloser zusammenarbeiten. Allein sei auch die Hoyerswerdaer Feuerwehr bei Extremfällen - im Fachjargon Großschadenslagen genannt - nicht in der Lage, die Situation zu bewältigen, so Wiemer. Löschhilfevereinbarungen gebe es bereits zwischen Hoyerswerda, Spreetal und der Elsterheide sowie mit Vattenfall, den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße. Die Löschvereinbarung diene nicht dazu, den Einsatzbereich der Hoyerswerdaer Berufsfeuerwehr zu erweitern, sagt Wiemer.

Wenn bei der Berufsfeuerwehr in Zukunft Stellen aus Altersgründen neu zu besetzen sind, soll das künftig nur noch im Angestelltenverhältnis möglich sein. Verbeamtet werden sollen die Feuerwehrleute nicht mehr, so die Stadtverwaltung.