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| 14:17 Uhr

Wohnen in Hoyerswerda
WK III wird weiter aufgewertet

 Die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda lässt den Wohnblock Herder-Straße 31 bis 37 sanieren. Geschäftsführer Steffen Markgraf (Mitte), Bauingenieur Jens Müller (l.) und Projektleiter Waldemar Kampa zeigen die von den Mietern gewünschte Farbvariante.
Die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda lässt den Wohnblock Herder-Straße 31 bis 37 sanieren. Geschäftsführer Steffen Markgraf (Mitte), Bauingenieur Jens Müller (l.) und Projektleiter Waldemar Kampa zeigen die von den Mietern gewünschte Farbvariante. FOTO: LR / Sascha Klein
Hoyerswerda. Der Großvermieter Wohnungsgesellschaft investiert weiter in die Sanierung der ältesten Hoyerswerdaer Wohnkomplexe. Von Sascha Klein

Steffen Markgraf setzt sich auf den gleichen Platz, auf dem er schon tags zuvor gesessen hat – auf Metallsitze vor dem Wohnblock Herder-Straße 31 bis 37. Der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda hatte dort den Mietern der Häuser erklärt, was das Unternehmen in den nächsten Monaten vor hat.

Kosten: 640 000 Euro

„Wir wollen dieses Haus sanieren und damit die Neustadt weiter aufwerten“, sagt Markgraf. Das Unternehmen will rund 640 000 Euro investieren, einen Großteil in die energetische Sanierung. Das heißt: Das Haus bekommt ein Wärmedämmverbundsystem und die Kellerdecke eine Dämmung. Das soll Energie sparen. Auch die Mieter sollen das später im Portemonnaie spüren. Zudem werden an den Giebelseiten Balkone angebracht.

Die Wohnungsgesellschaft setzt damit ihre Aktionen in den ältesten Wohnkomplexen der Neustadt fort. Es sei so, sagt Markgraf, dass die Gesellschaft bewusst in den WK I und den WK III investiert. Diese Wohnungen seien zentrumsnah und sollen langfristig erhalten bleiben.

Mieter suchen Fassadenfarben aus

Im Falle des Hauses Herder-Straße 31 bis 37 haben die Mieter das Aussehen ihrer neuen Fassade mitbestimmen können. Die Wohnungsgesellschaft hat diese Art der Mieterbeteiligung bereits getestet. Von den zwei Versionen haben 19 Mieter eher dunklere Farben für die Balkone favorisiert, 15 hellere. Also wird das Farbkonzept jetzt nach dem Votum der Mehrheit umgesetzt.

20 Einzelmaßnahmen sind bei der Sanierung geplant. Eine wichtige darunter ist das Verlegen von neuer Elektrik und das Entfernen der Gasanschlüsse aus den Küchen. Alle Mieter erhalten einen Elektroanschluss – mit passendem E-Herd. Auch die Treppenhäuser werden neu gestrichen und die Vordächer erneuert. Nach der Sanierung müssen die Mieter rund 40 Euro mehr Miete pro Monat zahlen. Durch die Dämmung, so hofft Markgraf, werden die meisten allerdings deutlich an den Energiekosten sparen.