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Ehrung
Auszeichnung für Hoyerswerda und Lohsa

Zweisprachige Ausschilderung in der Hoyerswerdaer Innenstadt. Ein Grund dafür, dass die Sprachfreundlichkeit der Kommune ausgezeichnet wird.
Zweisprachige Ausschilderung in der Hoyerswerdaer Innenstadt. Ein Grund dafür, dass die Sprachfreundlichkeit der Kommune ausgezeichnet wird. FOTO: Sascha Klein / LR
Schleife/Hoyerswerda/Lohsa. Hoyerswerda und Lohsa sind zwei von drei Preisträgern im Rahmen des Wettbewerbs der sächsischen Kommunen „Sprachenfreundliche Kommune – Die sorbische Sprache lebt“. Von Frank Hilbert

Am Freitagnachmittag hat die Ehrung im Sorbischen Kulturzentrum in Schleife stattgefunden.Der Rat für sorbische Angelegenheiten führt den Wettbewerb alle fünf Jahre durch. In der Kategorie der Städte erhielt die Stadt Hoyerswerda die Auszeichnung, hieß es vom Domowina-Regionalverband in Schleife.

Eine weitere Bewertungsgruppe, für die sich die Kommunen bewerben konnten, umfasst das sorbische Siedlungsgebiet. Dabei ging die Gemeinde Lohsa als Gewinnerin hervor. Innerhalb des Siedlungsgebietes wurden die Gemeinden des sorbischen Kerngebietes in eine gesonderten Gruppe unterteilt. Dort ist diesmal Crostwitz (Landkreis Bautzen) der Gewinner.

Die Erstplatzierten erhalten eine Prämie von 1000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten jeweils 500 und 250 Euro.

Wie Maria Michalk, Vorsitzende des Rats für sorbische Angelegenheiten, am Freitag bei der Preisverleihung in Schleife sagte, beteiligten sich 14 der 42 Kommunen in der zweisprachigen Region im Freistaat an dem Wettbewerb.

Der Wettbewerb wird wird parallel in Brandenburg und Sachsen veranstaltet. In Brandenburg findet die Auszeichnung am 13. April im Haus Burglehn in Lübben statt, wie auf Nachfrage Regionalverband Niederlausitz der Domowina Bautzen zu erfahren war. Noch bis zum 5. März hätten die Kommunen die Möglichkeit, sich für den Preis zu bewerben.