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| 15:04 Uhr

Kultur
„Nadeshda“ tritt wieder auf

 Alexander Kessler (r.) und vier Sängerinnen haben einen Neustart gewagt.
Alexander Kessler (r.) und vier Sängerinnen haben einen Neustart gewagt. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. Die Gesangsgruppe von Spätaussiedlern probt regelmäßig im King-Haus. Von Katrin Demczenko

Nach einer langjährigen Pause war sie wieder einmal zu hören, die Hobby-Gesangsgruppe Nadeshda der russischen Spätaussiedler aus Hoyerswerda. Kürzlich sind sie vor etwa 40 Gästen in bunten Volkstrachten aufgetreten und sangen mit viel Seele eingängige Lieder sowie einige deutsche Volkslieder.

In der Geschichte der Gesangsgruppe gab es einen Knick, denn sie löste sich 2011 auf, erzählt der Leiter und Akkordeonist Alexander Kessler. Der Grund war, dass damals der Hort im Wohnkomplex V abgerissen wurde, in dem sie probten und sich kein anderer bezahlbarer Übungsraum fand. Im Jahr 2018 wagten Alexander Kessler und vier Sängerinnen einen Neustart, denn sie können seitdem jeden Sonntag ab 10.30 Uhr im King-Haus bei einem geringen Obolus üben.

Der Pastor Harry Root und seine Christliche missionarische Gemeinde „Halleluja e.V.“ Dresden, der vorwiegend russische Spätaussiedler angehören, unterstützt den Neustart der Gesangsgruppe Nadeshda. So können die aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden Hoyerswerdaer Mitbürger wieder ihre Herkunft und Traditionen in der Öffentlichkeit zeigen, begründete Pastor Root sein Engagement. Wer die Gesangsgruppe Nadeshda buchen möchte, kann sich unter Tel. 0351 219 65 293 melden.