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Hoyerswerda schwimmt in Budapest um Medaillen

Die Schwimmerinnen Anne Neumann-Novak, Charlotte Dörr, Marylin Wenk, Katja Schimke und Ines Stolz waren mit dem Vereinsvorsitzenden Jan Frobart schon bei der Masters-EM 2016 in London dabei.
Die Schwimmerinnen Anne Neumann-Novak, Charlotte Dörr, Marylin Wenk, Katja Schimke und Ines Stolz waren mit dem Vereinsvorsitzenden Jan Frobart schon bei der Masters-EM 2016 in London dabei. FOTO: SSV Hoyerswerda
Hoyerswerda. Weltmeisterliches Training im Lausitzbad: Derzeit bereiten sich fünf Athletinnen des Schwimmsportvereins Hoyerswerda (SSV) auf ihren kurz bevorstehenden Einsatz im ungarischen Budapest vor. Dort findet vom 7. bis 20. August die Master-Weltmeisterschaft der Schwimmer statt – direkt im Anschluss an die reguläre Weltmeisterschaft. Anja Hummel

Florian Glatter vom SSV erklärt den Unterschied: "Für die Master-WM kann sich jeder ab 20 Jahren qualifizieren. Die Regeln sind jedoch ein wenig lockerer im Vergleich zur normalen Wettkampfwertung." So ist hier beispielsweise auch die Teilnahme älterer Schwimmer möglich, die bei der Jagd auf Medaillen bei einer regulären Weltmeisterschaft eher chancenlos wären.

Insgesamt gut 9000 Athleten werden an den Start gehen. Unter ihnen fünf Hoyerswerdaerinnen, die sich für das Hallenschwimmen qualifiziert haben und bereits im vergangenen Jahr mit guten Schwimmzeiten an der Master-EM in London teilgenommen haben. "Viel wichtiger als Medaillen ist es aber, Spaß zu haben und womöglich die persönliche Leistung noch einmal zu toppen", sagt Florian Glatter. Und trotzdem hält er es keinesfalls für ausgeschlossen, dass die jungen Frauen in diesem Jahr ein glänzendes Souvenir aus Ungarn mit nach Hause bringen.