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| 15:15 Uhr

Hoyerswerda
Hoyerswerda probt den Hype

Einer für alle, alle für einen: Die Popabteilung der Musikschule Hoyerswerda probt für den Auftritt am 8.Juni um 19 Uhr im Speicher No.1. Unter anderem werden die Eurythmics zu hören sein.
Einer für alle, alle für einen: Die Popabteilung der Musikschule Hoyerswerda probt für den Auftritt am 8.Juni um 19 Uhr im Speicher No.1. Unter anderem werden die Eurythmics zu hören sein. FOTO: LR / Sascha Klein
Hoyerswerda. Die Popabteilung der Musikschule will mit eingängigen Songs mehr Gäste zu ihrem Auftritt anlocken. Was wäre da besser geeignet als das Beste der 80er- und 90er-Jahre in einem szenetypischen Restaurant? Von Sascha Klein

Raum 009 in der Musikschule Hoyerswerda: Philipp Standera schlurft zu seinem Laptop, drückt ein paar Tasten. „Hören wir es uns einmal an“, sagt der Musiklehrer zu seiner Schüler-Band. Erst kommt nichts, dann kommt: 80er-Jahre-Mucke – die Eurythmics mit „Miracle of Love“. Das Lied ist 32 Jahre alt. Und trotzdem ist es immer noch beliebt. Das ist es, womit die Popabteilung der Musikschule die Hoyerswerdschen hinter dem Ofen vorlocken will.

„Die Frage ist: Was kommt an? Wie kann man einen Konzertabend gestalten?“, sagt Philipp Standera Minuten zuvor vor dem Eingang der Musikschule. Die Antwort: mit Songs, die viele im Ohr haben, die regelmäßig im Radio laufen und mit denen viele etwas verbinden. Voilá: 80er- und 90er-Jahre. Mit Liedern von Bryan Adams, Sting, Tracy Chapman und Queen will die Musikschule möglichst viele Hoyerswerdsche am Freitag, 8. Juni, um 19 Uhr in den Speicher No.1 im WK X locken. „Unser Ziel war, einfach einmal aus der Musikschule rauszugehen. Mit dem Speicher arbeiten wir super zusammen“, sagt Philipp Standera, dessen Fachbereich das Klavier ist. Was die Musikschule will: Wohlfühl- und Konzertstimmung erzeugen.

Seit dem Schuljahresbeginn hat sich in der Musikschule eine Schülerband formiert, die jetzt auf ihren großen Auftritt hinarbeitet. „Die Jüngsten sind 12, 13“, sagt der Musiklehrer, „die Ältesten 19 bis 20.“ Also eine bunt gemischte Truppe. So soll es sein, so soll es auch bleiben. Die Band bleibt bestehen, soll sich entwickeln. Wer Lust hat, kann sich anschließen. „Wir wollen weiter ausprobieren“, sagt Standera. „Es gibt noch genug Musik, die man machen kann.“ Auch in den 60er- und 70er-Jahren hat es jede Menge Ohrwürmer und Welthits gegeben – in Zeiten von Beatles und Rolling Stones. Doch jetzt stehen die 80er und 90er im Mittelpunkt. Weiter geht es also mit „Miracle of Love“ von den Eurythmics. Philipp Standera spielt die Melodie auf dem Klavier mit. Denn zum Start der Probe fehlt noch die Gesangsstimme. Es kann eben nicht immer alles Gute beisammen sein.

Konzept und Band der Popabteilung heißen „Hype“. Und weil es Schüler sind: Hype_Junior. Dagegen heißt die fünfköpfige Lehrerband Hype_Senior. Das Besondere am Auftritt am 8. Juni: Erstmals werden Schüler- und Lehrerband unabhängig voneinander spielen – um anschließend doch noch gemeinsam abzurocken. Hype ist der Nachfolger des Konzepts Open Stage, bei dem Schüler und Lehrer gemeinsam in die Tasten gehauen haben.

Karten für diesen besonderen Konzertabend gibt es bei der Musikschule und im Speicher No.1. Im Vorverkauf kostet die Karte sechs Euro (ermäßigt: drei), an der Abendkasse sieben Euro (ermäßigt vier).

Die Schülerband der Popabteilung besteht aus etwa zehn Personen. Wer Lust hat, dabei mitzumachen, ist laut Lehrer Philipp Standera (hinten) herzlich willkommen.
Die Schülerband der Popabteilung besteht aus etwa zehn Personen. Wer Lust hat, dabei mitzumachen, ist laut Lehrer Philipp Standera (hinten) herzlich willkommen. FOTO: LR / Sascha Klein