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Hoyerswerda ist für die kalte Jahreszeit gerüstet

Bauhofmitarbeiter Peter Beyer bringt das restliche Salz für die bevorstehende Winterdienst-Saison in das Lager.
Bauhofmitarbeiter Peter Beyer bringt das restliche Salz für die bevorstehende Winterdienst-Saison in das Lager. FOTO: Stadt Hoyerswerda
Hoyerswerda. Das ungemütliche Wetter mit Dauerregen und gewöhnungsbedürftig kühlen Temperaturen hat die Region eingeholt und so zeigt sich der Herbst schon jetzt von seiner nicht allzu schönen Seite. Zwar kommt von oben bisher kein gefrorenes Nass, der Startschuss für die Winterdienst-Saison könnte allerdings bereits jetzt fallen. red/ahu

Zumindest wenn es nach dem Bauhof der Stadt Hoyerswerda geht.

Denn wie schon in den zurückliegenden Jahren setzt der städtische Bauhof auf rechtzeitige Streusalz-Bevorratung für den Winterdienst. Damit will er möglichen Lieferengpässen und kurzfristigen Preisanstiegen aus dem Weg gehen.

So wurde die letzte Lieferung Streusalz längst eingelagert, womit der Bestand, wie schon im vorherigen Jahr, auf 1000 Tonnen angewachsen ist. Nun könne auch ein strenger Winter kommen - findet zumindest die Hoyerswerdaer Stadtverwaltung.

Im vergangenen Jahr wurde der Winterdienst übrigens zum ersten Mal Ende November auf den Plan gerufen, um nach nächtlichem Frost die Straßenglätte zu beseitigen.

Insgesamt hat die Straßenmeisterei Hoyerswerda 290 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen zu beaufsichtigen und somit auch von Eis und Schnee freizuhalten.

Die Straßen, Wege und Plätze in Hoyerswerda wiederum werden von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs und je nach Wetterlage auch von anderen zusätzlich beauftragten Firmen geräumt. Sie müssen insgesamt 54 Kilometer kommunales Straßennetz sowie Gehwege mit einer Länge von 120 Kilometern im Auge behalten.