Von Martina Arlt

Ist der kleine Kilian Jakob Mark zwar nicht das erste Baby des neuen Jahres im Geburtensaal des Seenland-Klinikums Hoyerswerda gewesen, so war er doch der erste Junge anno 2019. Denn Kilian Jakob erblickte am 2. Januar um 19.26 Uhr mit einem Gewicht von 3630 Gramm und einer Größe von 52 Zentimetern das Licht der Welt. Für dieses Familienereignis nahm Papa Michael Mark gern Urlaub.

So richtig spannend wurde es im Geburtssaal. Denn Maria und Michael machten aus dem Geschlecht ihres Kindes ein Geheimnis. „Ein Dankeschön möchten wir unserer Hebamme Simone Töppel sagen, die uns immer wieder Tipps rund ums Baby gab. Ein Geschwisterchen soll es auf jeden Fall noch geben. Ein Mädchen wäre dann natürlich ganz toll. Für unser erstes Kind hatten wir schon immer den Rufnamen Kilian im Kopf. Der Zweitname Jakob stammt aus unserer Familie“, sagt Maria Mark. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn ein Kind geboren wird. Nun haben wir einen kleinen Stammhalter. Michael hofft, dass er vielleicht später ein Fußballer wird“, fügt Maria hinzu.

Maria Mark (27, Wirtschaftsfachwirtin) stammt aus Dörgenhausen und ihr Michael (28, Mechatroniker) ist ein Wittichenauer. Vor zehn Jahren lernten sie sich bei einer Silvesterparty in Wittichenau kennen. Sieben Jahre lang waren sie beruflich in Berlin unterwegs. Dort heirateten die beiden am 1. September 2017. Doch ein Jahr später zog es die Wittichenauer wieder in ihre Heimat. Die kirchliche Trauung in der Kapelle ist für 2020 von Maria und Michael geplant. Die junge Familie fühlt sich in Wittichenau sehr wohl. So soll es auch künftig bleiben. Nun wird die Wohnung der Familie Mark mit der Ankunft von Kilian Jakob mit Leben gefüllt.

„Die ganze Familie hat sich riesig gefreut, dass wir uns für die Rückkehr in die Heimat entschieden haben. Mit der Ankunft von Kilian Jakob ist für uns alles schick und perfekt. Eine Grundausstattung mit neutralen Farben haben wir uns für Kilian angeschafft. Denn es sollte ja im Vorfeld keiner bemerken, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Wir freuen uns auch sehr über die gestrickten Söckchen und das Mützchen in weiß-blau, das wir vom Klinikum bekommen haben“, sagt Maria Mark. Für ein Jahr geht sie in die Babypause, Michael übernimmt zwei Monate Elternzeit.