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| 20:51 Uhr

750 Jahre-Jubiläum
Hoyerswerda feiert mit Freunden

Überraschung vor dem Rathaus: Der Bürgerchor Hoyerswerda unter der Leitung von André Bischof hat am Mittwochnachmittag einige Gundermann-Songs für die Gäste der Stadtratssitzung gesungen. Auf dem Markt gab es einen Ausschnitt von „Eine Stadt tanzt – Manifest“. Anschließend fand die Stadtratssitzung im Sparkassen-Saal statt.
Überraschung vor dem Rathaus: Der Bürgerchor Hoyerswerda unter der Leitung von André Bischof hat am Mittwochnachmittag einige Gundermann-Songs für die Gäste der Stadtratssitzung gesungen. Auf dem Markt gab es einen Ausschnitt von „Eine Stadt tanzt – Manifest“. Anschließend fand die Stadtratssitzung im Sparkassen-Saal statt. FOTO: LR / Sascha Klein
Hoyerswerda. Ausstellung im Rathaus, Gesang und Tanz auf dem Marktplatz, warme Worte im Sparkassen-Saal. Die Hoyerswerdaer Festwoche nähert sich ihrem Höhepunkt. Für die Partnerstädte gibt es eine goldige Überraschung. Von Sascha Klein

Der Auftakt der Stadtfest-Woche ist gelungen, Hoyerswerda hat sich als lockerer und kulturvoller Gastgeber präsentiert. Daran intensiv beteiligt ist der Kulturbund, dessen Ausstellung „Sehens- und liebenswertes Hoyerswerda“ – bis 28. September im Lichthof des Alten Rathauses zu sehen – viel über Architektur und Kunst in der Stadt zeigt. Bejubelt worden sind einerseits der Bürgerchor, der auf der Rathaus-Treppe Gundermann-Songs gesungen hat, andererseits die Mitwirkenden von „Eine Stadt tanzt – Manifest“, die einen kleinen Ausschnitt ihres großartigen Werkes auf dem Marktplatz gezeigt haben.

Ein erster Höhepunkt der Stadtfest-Woche: die feierliche Stadtratssitzung. Statt trockener Beschlussvorlagen hat es diesmal viele warme Worte gegeben. Überrascht hat dabei Huittinens Bürgermeister Jyrki Peltomaa, der seine Rede auf Deutsch hielt. Die Stadt in Südwestfinnland pflegt seit 20 Jahren eine Städtepartnerschaft mit Hoyerswerda. Auch der Bürgermeister der Partnerstadt Sroda Wielkopolska, Wojciech Zietkowski, wechselte kurz vor Ende seiner Rede von Polnisch ins Deutsche. Sroda und Hoyerswerda seien fast Zwillingsstädte, sagte Zietkowski. Sroda sei nur zwei Jahre älter als Hoyerswerda.

Die Städtepartner haben eine Goldmünze aus Hoyerswerda bekommen. V.l.n.r.: Hoyerswerdas OB Stefan Skora, Dillingens Bürgermeister Franz-Josef Berg, Huittinens Bürgermeister Jyrki Peltomaa, Jadwiga Wieland (Vizepräsidentin Kreistag Wielkopolska), Srodas Bürgermeister Wojciech Zietkowski, Bürgermeisterin Simone Kirschner aus Heinersreuth.
Die Städtepartner haben eine Goldmünze aus Hoyerswerda bekommen. V.l.n.r.: Hoyerswerdas OB Stefan Skora, Dillingens Bürgermeister Franz-Josef Berg, Huittinens Bürgermeister Jyrki Peltomaa, Jadwiga Wieland (Vizepräsidentin Kreistag Wielkopolska), Srodas Bürgermeister Wojciech Zietkowski, Bürgermeisterin Simone Kirschner aus Heinersreuth. FOTO: LR / Sascha Klein

Hoyerswerda hat an diesem Abend viele Geschenke erhalten, hat aber auch ein goldenes verteilt. Jeder Vertreter einer Partnerstadt hat eine limitierte Goldmünze zum 750. Geburtstag Hoyerswerdas erhalten. Diese werden dann demnächst in den Rathäusern im Saarland, in Bayern, Polen und Finnland funkeln.

Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora sagte in seiner Festrede, er wünsche sich eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen allen Kommunen im Lausitzer ­Seenland. Nur so könne die Region im Wettbewerb der Regionen auch bestehen. Für Hoyerswerda wünscht sich Skora, dass die Bürger stolz auf ihre Stadt sind, sich rege am gesellschaftlichen Leben beteiligen und kritisch und anständig in der Diskussion um eine bessere Stadt bleiben. Skora: „Ein Dank geht auch an diejenigen, die hier kreativ und engagiert sind.“

Der frühere Hoyerswerdaer Bürgermeister Armin Ahrendt (1991-94), hier im Gespräch mit Ehrenbürger Friedhart Vogel, kam aus Bad Münstereifel.
Der frühere Hoyerswerdaer Bürgermeister Armin Ahrendt (1991-94), hier im Gespräch mit Ehrenbürger Friedhart Vogel, kam aus Bad Münstereifel. FOTO: LR / Sascha Klein