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| 16:16 Uhr

Neue Attraktion im Zoo Hoyerswerda
Viel Beton für die Leo-Anlage

 Wo früher die Löwen wohnten, sollen sich bald Leoparden wohlfühlen. Der erste Teil des Fundamentes der neuen Anlage ist bereits aus 28 Kubikmeter Beton gegossen.
Wo früher die Löwen wohnten, sollen sich bald Leoparden wohlfühlen. Der erste Teil des Fundamentes der neuen Anlage ist bereits aus 28 Kubikmeter Beton gegossen. FOTO: Zoo Hoyerswerda
Hoyerswerda. Die Arbeiten am neuen Gehege der Leoparden im Zoo Hoyerswerda gehen jetzt voran.

Auf der Baustelle der neuen Leopardenanlage im Hoyerswerdaer Zoo ist zurzeit ordentlich Betrieb. Die Außenarbeiten haben Mitte August begonnen. Der erste Teil des Fundamentes ist bereits aus 28 Kubikmeter Beton gegossen, teilt der Zoo Hoyerswerda mit.

Anfang Juli konnte nach den Abrissarbeiten der alten Löwenanlage am Rande des Zoo-Areals mit den ersten Baumaßnahmen an dem Neubau der Leopardenanlage begonnen werden. Dabei wurde vor allem der Innenstall für die beiden China-Leoparden San und BaoBao des Zoos vorbereitet und angepasst, heißt es von Seiten des Zoos. Gitter wurden verengt und erhöht, Fenster ausgetauscht, die Wände bekamen neue Verkleidungen und die Beleuchtung wurde erneuert. Neue Schieber und Liegeplätze für die Leoparden folgen noch.

Nachdem die Sanierungsarbeiten im Innenbereich abgeschlossen sind, konnte Mitte August der Graben für das Fundament gezogen und die ersten Grundmauern für die neue Außenanlage gegossen werden. In dieser Woche wird die Verschalung für die sichtbaren Betonwände gesetzt und mit mehreren Lastwagen-Ladungen Beton befüllt.

Mitte Oktober, mit Abschluss der Betonarbeiten, werden Stahlträger, Stahlnetz und Besucherscheibe angebracht. Erst dann können die Baumaßnahmen beginnen, die in Eigenleistung des Zoos übernommen werden. Dazu zählt die komplette Gehegeeinrichtung mit kleinem Badeteich und vielen Klettermöglichkeiten für das Leopardenpärchen.

Die Kosten für die Leopardenanlage belaufen sich auf etwa 165 000 Euro. Der Zoo kann diese Summe dank Eigenmitteln und dank unterschiedlicher Spenden schultern. Unter anderem hatte der Zoo eine Gehegepatenschaft ins Leben gerufen. Die Paten sind auf einer Tafel im Zoo zu sehen. Zudem hatte der Zoo eine Aktion im Rahmen der Aktion „99 Funken“ im Internet gestartet und dort mehr als 13 000 Euro bekommen.

(skl)