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| 17:49 Uhr

Resümee zum Adventskalender
24 Türchen voller „lebendiger Überraschungen“

 Besucher und Torsten Vogel (rechts hinten mit Laterne) am mit Engeln geschmückten Weihnachtsbaum.
Besucher und Torsten Vogel (rechts hinten mit Laterne) am mit Engeln geschmückten Weihnachtsbaum. FOTO: Katrin Demczenko
Hoyerswerda. „Macht hoch die Tür“ - wenn dieses Lied in den vergangenen 24 Tagen in Hoyerswerda erklang, waren immer Teilnehmer des lebendigen Adventskalenders mit Diakon Torsten Vogel unterwegs. Dieses Jahr besuchten sie Oberbürgermeister Stefan Skora im Ratssaal, lernten die Grundschule „Am Park“ kennen und erlebten einen Abend in einem Friseursalon. Von Katrin Demczenko

Die Kinder- und Jugendfarm des CSB Sachsen, die Berufsfeuerwehr Hoyerswerda und viele andere Aktive hatten ehrenamtlich je einen Abend für ihre kleinen sowie großen Gäste gestaltet, erzählte der Erfinder des lebendigen Adventskalenders Torsten Vogel rückblickend. Täglich wurde auch die Weihnachtskrippe im Schaufenster der Fleischerei Sinapius um eine Figur ergänzt, die ein Kind in der Nacht vorher bei sich zu Hause beherbergen durfte.

Ein Höhepunkt des Adventskalenders ereignete sich am Freitag vor Heiligabend: In der Johanneskirche erzählte der Diakon die biblische Weihnachtsgeschichte auf moderne Art. Ein Hornquintett aus Hoyerswerdaer Hobbymusikern illustrierte die Geschichte mit passenden Weihnachtsliedern. Den Altarraum schmückte eine kleine Fichte in einem über hundertjährigen Christbaumständer mit Drehmechanismus und eingebauter Spielwalze, der nach dem Aufziehen „Oh du Fröhliche“ intonierte. Diesen privaten Schatz hatte Torsten Vogel für die besondere Aktion des lebendigen Adventskalenders zur Verfügung gestellt. 

Anastasia freute sich, als sie die Maria überreicht bekam, die sie Samstag zur Krippe in der Fleischerei Sinapius bringen wird. „Wir danken dem Torsten für die vielen Erlebnisse“, sagte das Mädchen. Doreen Düffort kommt mit ihren Töchtern Helena und Jasmin schon seit fünf Jahren immer wieder zum lebendigen Adventskalender und nennt das eine sehr schöne Tradition. „Diese Erlebnisse machen das Warten auf Weihnachten zu etwas Besonderem und sind bewusste Zeit, die ich mit den Kindern verbringe“, formulierte sie.

Ob es im kommenden Jahr den 18. lebendigen Adventkalender geben wird, ließ der ehrenamtliche Veranstalter Torsten Vogel offen, weil die Besucherzahlen 2018 bedauerlicherweise rückläufig waren. Vielleicht müssen mehr Flyer in Kindergärten und Horten verteilt werden, überlegte er, und wünschte sich eine stärkere Unterstützung von der Öffentlichkeit.