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Hoffnung auf die zündende Idee

Hoyerswerdas Situation als Einkaufsstadt ist einerseits positiv, andererseits verzwickt. Das ist diesseits und jenseits der Elster unterschiedlich.

Während das Center weit mehr Menschen anlockt als überhaupt in der Stadt wohnen, was nur gut sein kann für den Wirtschaftsstandort und das Image von Hoyerswerda, sucht die Altstadt weiterhin einen Weg, um nicht nur schön, sondern auch viel frequentiert zu sein. Viel Gehirnschmalz ist in den vergangenen zehn Jahren investiert worden. Etliche positive Effekte haben Hoffnung auf mehr gemacht, ein Durchbruch ist aber noch nicht absehbar. Schade, denn die Hoyerswerdaer Altstadt ist wirklich reizvoll. Was ihr fehlt, ist dieses eine Angebot, für das Kunden bewusst dort hinfahren. Und das dann weitere Händler mitreißt und mehr Kunden anlockt. Was gut ist: Das Citymanagement arbeitet an einer Lösung, um die Ausgangslage zu verbessern. Wer einkaufen will, muss gut parken können. Wer einkaufen will, braucht verbindliche Öffnungszeiten und ein Angebot, das sich vom Center abhebt. Es ist den Verantwortlichen nur zu wünschen, dass der Gordische Knoten bald zerschlagen wird. Denn mit dem Pfund Altstadt kann Hoyerswerda wuchern. Doch es hilft das schönste Ambiente nicht, wenn es an Kunden fehlt. Seite 17