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| 18:22 Uhr

Hoyerswerda
Hoch hinaus am ersten Drehtag

Klappe die Erste: Den Auftakt für den Dreh des Hoyerswerdaer Imagefilms machen Lebensräume-Chef Axel Fietzek und Steffen Markgraf, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda. Die Jugendstadtratsvorsitzende Marija Skvoznikova steht für die einleitenden Worte vor der Kamera.
Klappe die Erste: Den Auftakt für den Dreh des Hoyerswerdaer Imagefilms machen Lebensräume-Chef Axel Fietzek und Steffen Markgraf, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda. Die Jugendstadtratsvorsitzende Marija Skvoznikova steht für die einleitenden Worte vor der Kamera. FOTO: Anja Hummel / LR
Hoyerswerda. Für Hoyerswerda wird derzeit ein Imagefilm produziert. Die Wohnungsunternehmen durften zuerst ins Bild. Das große Thema: Warum sich eine Rückkehr in die Heimat lohnt.

Die Kamera steht, das Bild ist scharf, der Ton passt. Der Kameramann gibt das Signal. „Kann losgehen“, ruft Benjamin Kramer, der konzentriert hinter dem großen schwarzen Stativ steht und alles im Blick hat. Marija Skvoznikova fängt an. „Nicht nur die Stadt, sondern auch die Wohnungsunternehmen sorgen für das attraktive Leben in der Region“, lautet der Text der Vorsitzenden des Jugendstadtrates. Sie dreht sich leicht nach rechts als sie die zwei Herren neben sich präsentiert. Es sind die Chefs des Hoyerswerdaer Wohnungsmarktes: Axel Fietzek von den Lebensräumen und Steffen Markgraf von der Wohnungsgesellschaft. Mit ihrem Einsatz hoch oben über der Stadt läuten sie den Drehstart für einen neuen Imagefilm ein. „Wir bieten bezahlbaren Wohnraum mit Mietergärten an“, sagt Steffen Markgraf mit festem Blick in die Kamera. Er spricht von Neubaumaßnahmen und modernen Wohnungszuschnitten. Dann ergreift Axel Fietzek das Wort: „Sie wohnen hier im Grünen. Spiel- und Parkplätze sind vor der Haustür“, spricht er bewusst junge Familien an.

Während die beiden Männer die Vorzüge der Hoyerswerdaer Mietlandschaft erklären, weht ihnen ein laues Lüftchen durchs Haar. Sie stehen auf dem höchsten Dach der Stadt. Filmemacher Benjamin Kramer hat den 38 Meter hohen Lausitztower als Drehort ausgewählt. „Von hier oben sieht man die Häuser beider Unternehmen“, erklärt er den Grund für die Wahl dieses „neutralen Bodens“ direkt am Lausitz-Center. Als Profi begleitet Benjamin Kramer den Film vom Konzept über die Aufnahmen bis hin zum Schnitt. Ausfindig gemacht hat ihn Marija Skvoznikova, die als Jugendstadtratschefin den Hut für das Videoprojekt aufhat. „Wir möchten in dem Film zeigen, wie viel Potenzial in Hoyerswerda und der Region steckt“, erklärt sie. Mit den Bildern sollen besonders ehemalige Hoyerswerdaer vom Reiz ihrer alten Heimat überzeugt werden. Denn neben den Wohnungsunternehmen der Stadt und der Thematisierung der Arbeitswelt werden Rückkehrer selbst im Video zu Wort kommen. „Nick Jantschke wird zum Beispiel dabei sein“, verrät Marija. Der Bruder von Profi-Fußballer Tony Jantschke leitet eine Werbeagentur in der Stadt.

Dass nicht nur guter Wohnraum, sondern auch attraktive Arbeitsplätze da sind, davon sind die Chefs der Wohnungsunternehmen überzeugt. „Das Thema Generationswechsel ist ganz groß, es werden überall Fachkräfte gesucht“, sagt Steffen Markgraf. Zwar sei die Bezahlung hier eine andere, „aber dafür sind die Wege kürzer und die Wohnungen kosten nur die Hälfte“, argumentiert Axel Fietzek. Und: „Während man in Hoyerswerda die passende Wohnung wählen kann, hat man in Berlin höchstens die Wahl, in welche Schlange man sich zur Besichtigung einreiht“, so der Lebensräume-Chef.

Auch die Geschichte von Filmemacher Benjamin Kramer könnte nicht besser zum Projekt passen. Zwar ist er kein Rückkehrer, aber ein „Herzieher“. „Ich bin ursprünglich aus Boxberg und habe jetzt Familie und Arbeit hier“, erzählt der 30-Jährige. „Ich kann den Umbruch selber spüren“, so seine Erfahrung. Sanierter Wohnraum, Kita-Plätze, reizvolle Arbeitgeber. Diese guten Aussichten will er nun filmisch in Szene setzen. Für den Erfolg wird wohl nicht nur der Blick vom Lausitztower sorgen.