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| 15:52 Uhr

Silbersee Lohsa
Hitze sorgte für tote Fische im Silbersee

Lohsa. Ursache des Fischsterbens im Silbersee in Lohsa war die stabile warm-trockene Witterung der vergangenen Wochen. Das ist das Ergebnis der Untersuchungen des massenweisen Fischsterbens Anfang August. Aufgrund der trockenen Witterung erhöhten sich Wassertemperatur und pH-Wert des Sees und es entstand ein Sauerstoffdefizit am Grund. Von Anja Hummel

Damit war der bewohnbare Lebensraum für die Fische stark eingeschränkt. Beim Versuch, den hohen Wassertemperaturen zu entkommen, wichen die Fische in tiefere Schichten aus und gelangten in die sauerstofffreie Zone. Dort erlagen sie schließlich dem Erstickungstod. Darüber informieren die Landestalsperrenverwaltung Sachsen sowie der Landkreis Bautzen.

Am vergangenen Donnerstag haben die betroffenen Behörden und Verbände die Untersuchungen ausgewertet. Die rund zwei Tonnen verendeten Tiere wurden bereits abtransportiert und die Sauerstoffsituation im Gewässer hat sich seitdem etwas entspannt. Das ergab eine Nachuntersuchung der Landestalsperrenverwaltung Mitte August. In den vergangenen Tagen wurden keine toten Fische mehr aufgefunden.

Das Gesundheitsamt hebt deshalb die Warnung vorm Baden im Silbersee auf. Dennoch bitten die Behörden, den Hinweistext im Schaukasten vor dem Zugang zum Silbersee zu beachten. Dort wird auf eventuelle gesundheitliche Gefahren hingewiesen, die die mittlerweile beseitigten Fischkadaver nach sich ziehen können.