Dieses Wappen wurde überarbeitet und am Dienstagabend dem neuen Stadtrat in einer Arbeitsberatung vorgestellt. Nicht das Wappen allein, sondern als Bestandteil einer Stadtfahne, die Bernsdorf bislang nicht besitzt – noch nicht. In Form eines Farbdruckes konnten sich die Stadträte ein Bild von der Arbeit der Hobby-Historiker machen. Wie Bürgermeister Harry Habel (CDU-Mandat) erklärte, habe Manfred Petschke von der Arbeitsgruppe per Computer dem Wappen ein zeitgemäßes Aussehen gegeben. Der Bär sehe jetzt wie einer aus. Selbst Details wie die rote Zunge des Bären, mit der das Wappen 1927 genehmigt worden war, werden deutlich erkennbar. „Ganz toll, was hier gelungen ist.“ Viele Vereine verfügen über eigene Fahnen, nur bislang eben die Stadt nicht. Das gab den Anstoß, eine solche zu entwickeln, erinnerte Stadtrat Bernd Krause (FDP). Er regte an, als Stadt nicht nur eine Fahne zu bestellen, sondern auch gleich noch ein paar Standarten, die zu bestimmten Anlässen auf Tische gestellt werden können. Und wenn schon eine Bestellung ausgelöst wird, so sollte auch gleich noch ein Banner angefertigt werden, ergänzte Arbeitsgruppen-Mitglied Fritz Arnold. Dieses Banner könnte dann neben denen von Deutschland und Sachsen im Freien gehisst werden.

Wie der Bürgermeister gestern auf Nachfrage erklärte, soll der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung endgültig über die Stadtfahne befinden. Danach werde die entsprechende Bestellung ausgelöst. Bei der Festveranstaltung am 9. November aus Anlass von 20 Jahren Mauerfall soll die neue Stadtfahne öffentlich präsentiert werden. no