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Hilfsaktion für Mosambik geht weiter

Vereinsgründerin Waldtraut Spill mit Ursula Ottens, Annemarie Henjes und Monika Winzer vom Vereinsvorstand.
Vereinsgründerin Waldtraut Spill mit Ursula Ottens, Annemarie Henjes und Monika Winzer vom Vereinsvorstand. FOTO: dcz1
Hoyerswerda. Etwa 10 000 Euro im Jahr braucht der Verein Projektarbeit Mosambik. Wofür dieses Geld eingesetzt wird, darüber informierte der Vorstand des Hoyerswerdaer Vereins seine Unterstützer am Samstag. dcz1

In Manga Mascarenha, einem Ortsteil der Stadt Beira, wurden mithilfe des Vereins ein Gesundheitszentrum und eine Schule gebaut. Das 2007 entstandene Gesundheitszentrum sichert die medizinische Versorgung des Ortsteils. Die geplante Erweiterung liegt wegen Finanzierungsfragen auf Eis.

An der seit 1998 bestehenden Schule werden etwa 900 Schüler unterrichtet. Der Verein sorgt für den Erhalt der Räume, der Schulmöbel und für Wasser- sowie Stromanschluss. Aber auch ein Betreuer für das Fußballtraining der Schüler und ihrer Arbeit im Schulgarten wird vom Verein bezahlt. In diesem Jahr sollen die 15 Jahre alte Schulmöbel erneuert werden - von Tischlern in Beira, wie Vereinsvorsitzende Annemarie Henjes hervorhebt.

Beim Spendensammeln helfen insbesondere Grundschüler aus Sellessen und Welzow sowie Jugendliche des Foucault-Gymnasiums Hoyerswerda. Ein großer Anteil des Geldes für den Aufbau des Gesundheitszentrums stammt von der Sächsischen Jugendstiftung "Genialsozial", bei der Schüler ihren Tageslohn spenden.

Spendenkonto des Vereins Projektarbeit Mosambik:

DE82 85050300 3000 103286

BICOSDDDE81XXX